11.02.2016

Vatikan bittet um Kollekte für das Heilige Land "Christen erleben Zeit des Martyriums"

Der Vatikan hat zu Spenden für das Heilige Land aufgerufen. Angesichts der dramatischen Lage und der Flüchtlingskrise sei die traditionelle Karfreitags-Kollekte für die Christen in der Region wichtiger denn je.

In den Ursprungsländern des Christentums werde "gemordet, gestorben, geraubt, und die Menschen leben in Angst um ihre Lieben", heißt es in einem Aufruf der vatikanischen Ostkirchenkongregation. Die Christen erlebten dort eine "Zeit des Martyriums". Gerade im Heiligen Jahr sei gegenüber den Glaubensbrüdern in dieser geplagten Region besondere Barmherzigkeit und Verbundenheit gefragt.

"Dieses Land verlangt unsere Nächstenliebe. Schon immer, und heute mit noch größerer Dringlichkeit", heißt es in dem von Kardinalpräfekt Leonardo Sandri unterzeichneten Appell. Die dortigen Menschen brauchten das Gebet der Mitchristen in aller Welt, aber auch konkrete Unterstützung. "Flüchtlinge, Entwurzelte, Alte, Kinder und Kranke brauchen unsere Hilfe." Sie fühlten sich alleingelassen, einsam und unverstanden.

Kirchen, Pfarreien, Schulen und Studenten profitieren

Die an Karfreitag in der gesamten Weltkirche erhobene Heilig-Land-Kollekte kommt den katholischen Kirchen, Pfarreien und Einrichtungen in der Ursprungsregion des Christentums zugute. Das Geld fließt in die Unterstützung der katholischen Schulen, einschließlich der Bethlehem University, aber auch der Krankeneinrichtungen und Sozialzentren. Weiter würden davon Studien-Stipendien für zuletzt 390 Studenten bestritten und Wohnungen für bedürftige junge Ehepaare errichtet, teilte die Kongregation mit.

Schließlich sei die Kollekte für den Erhalt von Gebäuden und Heiligen Stätten bestimmt. Zuletzt seien damit Bau- und Restaurierungsmaßnahmen etwa in der Grabeskirche in Jerusalem, in der Verkündigungsbasilika von Nazareth, sowie den Heiligtümern auf dem Berg Tabor und dem Berg Nebo mit der Mose-Gedenkstätte bestritten worden, hieß es.

(KNA)

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