Mauricio Macri
Mauricio Macri
Trauer bei den Anhängern von Präsidenschaftskandidat Daniel Scioli
Trauer bei den Anhängern von Präsidenschaftskandidat Daniel Scioli

23.11.2015

Oppositionskandidat Macri neuer Präsident Argentinien hat gewählt

Der konservativ-bürgerliche Kandidat Mauricio Macri hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Argentinien knapp gewonnen. Dem Bürgermeister von Buenos Aires bekam rund 51 Prozent der Stimmen.

Damit tritt der 56-jährige Unternehmer und ehemalige Präsident des Fußball-Klubs Boca Juniors die Nachfolge von Linkspolitikerin Cristina Kirchner an. Diese durfte nach zwei Amtszeiten gemäß der Verfassung nicht mehr antreten.

Kirchners Wunschnachfolger Daniel Scioli räumte Niederlage ein

Kirchners Wunschnachfolger Daniel Scioli räumte am Sonntagabend (Ortszeit) die Wahlniederlage des Regierungslagers ein und gratulierte dem Kandidaten des bürgerlichen Bündnisses "Cambiemos" zum Erfolg: "Sie sind ein gerechter Sieger." Kirchner telefonierte noch am Abend mit ihrem Nachfolger und lud ihn für Dienstag zu einem Treffen in den Präsidentenpalast ein.

Macri hatte im Wahlkampf einen politischen Kurswechsel angekündigt. Zwar wolle er die populären Sozialprogramme Kirchners fortführen, nötig sei aber auch ein Reformkurs in der Wirtschaftspolitik, um das Land aus seiner tiefen Krise herauszuführen. Vor allem müssten wieder ausländische Geldgeber überzeugt werden, in Argentinien zu investieren. Auch außenpolitisch will Macri einen neuen Kurs einläuten und deutete an, sich von der Linksregierung in Venezuela zu distanzieren, die im Kirchner-Kabinett bislang einen wichtigen Verbündeten hatte.

Appelle aus der Kirche

Der aus Argentinien stammende Papst Franziskus hatte seine Landsleute noch unter der Woche aufgerufen, ihre Stimme mit Bedacht abzugeben. Die argentinische Bischofskonferenz hatte zuvor erklärt, dass sich der künftige Präsident stärker in der Armutsbekämpfung sowie gegen den Drogenhandel und die Korruption engagieren müsse.

 

(KNA)

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