Mit Transparenten empfangen Panameños Weltjugendtags-Pilger am Flughafen
Mit Transparenten empfangen Panameños Weltjugendtags-Pilger am Flughafen
Weltjugendtags-Pilger Max Krämer und Corinna Kowalski aus dem Erzbistum Köln
Weltjugendtags-Pilger Max Krämer und Corinna Kowalski aus dem Erzbistum Köln
Der Erzbischof von Panama, José Domingo Ulloa Mendieta, begrüßt die Pilger
Der Erzbischof von Panama, José Domingo Ulloa Mendieta, begrüßt die Pilger

16.01.2019

Kölner Weltjugendtagspilger kommen in Panama an Jubelnder Empfang

Mit großem Jubel und Gesang sind die Kölner Weltjugendtagspilger in Panama begrüßt worden. Von dem Streik am Frankfurter Flughafen waren sie nicht betroffen. Bei den unfreiwillig Daheimgebliebenen dagegen war die Enttäuschung groß.

Selbst der Erzbischof von Panama-Stadt hatte es sich nicht nehmen lassen, die Gäste willkommen zu heißen: Strahlend lief Monsignore José Domingo Ulloa Mendieta am Dienstag am Flughafenausgang zwischen den bunten Pilgergruppen hin und her, schüttelte Hände und ließ sich mit Jugendlichen auf Selfies ablichten.

Selten zuvor hat der Flughafen von Panama-Stadt so einen Trubel erlebt: Seit Tagen reisen hier jeden Tag tausende von Weltjugendtags-Pilgern aus aller Welt an, bepackt mit Rucksäcken, singend und Fahnen schwenkend steigen sie aus dem Flieger und werden am Ausgang vom Jubel der Wartenden empfangen. 

Zitterpartie vor dem Abflug

Auch für die Pilger aus dem Erzbistum Köln war der Empfang lautstark und herzlich. Nach langem Flug war die Gruppe am Dienstagabend gelandet. Müde Gesichter, jeder wünschte sich eine Dusche, aber die Freude darüber, dass es jetzt endlich losgeht, war groß: Zwischen singenden Pilgergruppen aus Mexiko und Honduras stimmten die Kölner ein "Viva Colonia" an. "Die Stimmung ist schon im Flieger gut gewesen", erzählt Corinna Kowalski. Für die 19-jährige Studentin ist es der zweite Weltjugendtag.

Bis zum Montagabend hatten viele Kölner Teilnehmer noch gezittert, ob es mit der Panama-Reise klappen würde, weil ein Streik am Dienstag den Frankfurter Flughafen lahm gelegt hatte. Seit dem Wochenende hatten Marthe Wolff und ihre Kollegen vom Kölner Ferienwerk an Umbuchungsplänen für die Teilnehmer gearbeitet, deren Flug von Frankfurt gehen sollte.

Enttäuschung bei den Daheimgebliebenen

"Wir konnten es nicht glauben", erinnert sie sich an die ersten Streikankündigungen. "Wir hatten alles so gut geplant und dann das!" Am vergangenen Wochenende stand ihr Telefon dann nicht mehr still. Viele konnten noch umgebucht werden, aber für 21 Teilnehmer aus dem Erzbistum Köln klappte es am Ende nicht mehr: "Im Moment sind alle Flüge nach Panama wegen des Weltjugendtags ausgebucht", so Wolff. "Und einige Reisegruppen konnten wir nicht aufteilen, weil Minderjährige mitreisen." Sie müssen nun voraussichtlich bis zum kommenden Sonntag warten.

Die Enttäuschung ist groß - auch bei denen, die jetzt schon in Panama sind: "Das ist natürlich bitter, dass 21 von uns jetzt nicht dabei sein können", sagt Max Krämer von der Wallfahrtsleitung des Erzbistums, "aber wir sind froh, dass wir so viele noch mitnehmen konnten." "Das ist wirklich sehr schade", sagt auch Corinna Kowalski, "aber wir warten auf sie!"

Freude auf die Gastfamilie

Zwölf Stunden Flug liegen hinter ihr und den anderen Teilnehmern, per Bus ging es danach in das Bistum David im Nordwesten von Panama. Dort werden sie die Tage der Begegnung verbringen. "Ich freue mich sehr darauf, meine Gastfamilie kennenzulernen", sagt Corinna. "Und auf eine Dusche", fügt sie lachend hinzu. Sieben weitere Stunden dauert die Busfahrt. Wenn sie dort ankommen, werden die meisten schon weit über 24 Stunden auf den Beinen sein. Die Müdigkeit ist groß - aber die Vorfreude ist noch größer.

Ina Rottscheidt
(DR)

DOMRADIO.DE vor Ort

Aus Panama berichten Ina Rottscheidt und Kathi Geiger.

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Tägliche Eindrücke aus Panama gibt der Social Media-Redakteur André Grosser vom Newsdesk im Erzbistum Köln. Er begleitet die WJT- Reisegruppe des Erzbistums.