09.01.2013

Von Köln bis nach Kanada Nightfever geht um die Welt

Immer mehr Menschen haben sich angesteckt mit dem Nightfever. Seit 2005 gibt es diese Initiative, die besonders junge Leute ansprechen soll. Die Idee ist einfach: nachts werden Kirchen geöffnet, um bei Kerzenschein gemeinsam zu beten, zu singen oder einfach nur still zu sein. Und das Konzept hat Erfolg - jetzt auch weltweit.

Wenn spätabends der Kölner Dom im Kerzenlicht erstrahlt, Jugendliche auf der Domplatte Passanten in den Dom einladen und Kerzen verschenken, dann ist mal wieder Zeit für Nightfever. Das klingt zwar nach John Travolta und Musik aus den 70ern, hat aber damit überhaupt nichts zu tun. Nightfever ist eine Bewegung, die sich nach dem Weltjugendtag 2005 in Köln entwickelt hat. Beeindruckt und inspiriert von der gemeinschaftlichen Spiritualität während des Weltjugendtages, entstand damals in einer Bonner Gemeinde die Idee, diesen Geist weiterleben zu lassen. Und der Grundgedanke dabei ist ziemlich einfach: nachts werden die Kirchen geöffnet und es werden alle eingeladen, die ein paar Minuten zur Ruhe kommen wollen. Vor allem Jugendliche und junge Erwachsene sollen sich angesprochen fühlen. In den Kirchen, die nur von Kerzenlicht erleuchtet und von ruhiger Live-Musik erfüllt werden, gibt es dann verschiedene Angebote: Man kann entweder einfach nur still sitzen, einen Bibelspruch aus einem Korb mit Bibelversen ziehen oder auch ein Gespräch mit einem Priester führen.  Der Rahmen ist zwanglos und offen, und genau das ist es auch, was Kardinal Marx aus dem Erzbistum München und Freising so an Nightfever schätzt. Hier werden Menschen eingeladen, ihre persönliche Form des Gebetes zu suchen und zu finden. Und mit dieser Meinung steht Kardinal Marx nicht allein, auch andere deutsche Bischöfe erfreuen sich an dieser Initiative.

Nightfever Jahresmagazin jetzt erhältlich

Was zunächst als einmalige Veranstaltung geplant war, ist inzwischen eine erfolgreiche Bewegung geworden. Denn längst ist dieses „nächtliche Fieber“  nicht mehr nur im Kölner Erzbistum anzutreffen. Es ist auch nicht mehr nur in knapp 40 Städten in Deutschland anzutreffen - das „Nightfever“ hat inzwischen auch international um sich gegriffen. In Kanada, Brasilien oder England haben sich im letzten Jahr Jugendliche getroffen, um gemeinsam zu beten. Für 2013 stehen die Ziele auch schon fest: In Dublin, Chicago und auf dem Weltjugendtag in Rio de Janeiro wird Nightfever wieder mit dabei sein. 

Jetzt erhältlich ist das neue Nightfever Jahresmagazin ist jetzt erschienen. Auf über 60 Seiten geben 13 Bischöfe Auskunft zu Nightfever, wird die Geschichte der Nightfever-Bewegung erzählt und werden die Macher hinter dem Projekt vorgestellt. Dazu gibt es viele schöne Bilder und einen Rückblick auf das Nightfever-Jahr 2012. Erhältlich ist das modern gestaltete Magazin bei Subregens Andreas Süß (nightfever.suess@googlemail.com) oder direkt in Köln bei der Köselschen Buchhandlung am Dom.

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