Patriarch Sako fordert Weihnachtsfeiertag im Irak

Frommer Wunsch

Weihnachten als Feiertag im Irak? Der chaldäische Patriarch Kardinal Louis Raphael Sako kann sich dies jedenfalls gut vorstellen. Eine entsprechende Bitte richtete er in einem Schreiben an den Sprecher des irakischen Parlaments.

Krippe mit der Heiligen Familie / ©  Felix Kästle (dpa)
Krippe mit der Heiligen Familie / © Felix Kästle ( dpa )

Dies teilte das arabische christliche Nachrichtenportal "Abouna" mit. Der 25. Dezember werde als Tag der Geburt Jesu in zahlreichen islamischen Ländern, darunter Jordanien, Syrien, Libanon sowie der Kurdenregion im Irak als Feiertag begangen, so Sako laut Bericht.

Förderung des Respekts der Religionen

Er forderte die irakische Politik dazu auf, den 1. Weihnachtstag in die Liste der offiziellen Feiertage für alle Iraker aufzunehmen, auch weil Muslime Jesus mit großem Respekt begegneten.

Mit einem solchen Schritt könne der Irak seine christlichen Bürger ermutigen, im Land zu bleiben. Gleichzeitig fördere dies den Respekt unter den Religionen und stärke die Rolle des Landes international.


Luis Raphael I. Sako, chaldäischer Patriarch von Babylon / © Lukas Barth (KNA)
Luis Raphael I. Sako, chaldäischer Patriarch von Babylon / © Lukas Barth ( KNA )
Quelle:
KNA