06.01.2015

Gauck empfängt Sternsinger im Schloss Bellevue Besuch aus Köln klopft an

Bundespräsident Joachim Gauck hat 39 Sternsinger aus dem Erzbistum Köln empfangen. Sie schrieben den traditionellen Segen an das Portal von Schloss Bellevue, seinem Amtssitz in Berlin.

Die Begegnung mit den Sternsingern sei für ihn immer etwas ganz Besonderes, sagte Gauck vor den Mädchen und Jungen, weil sie ihre Aktivitäten zu Gunsten von Kindern in der weiten Welt machen. "Wir wissen ganz genau, wieviele Millionen Kinder es gibt, die nicht so sicher und schön leben wie wir und dass ihr daran denkt, ist eine große Freude." Der Bundespräsident wünschte viel Erfolg für die diesjährige Aktion.

Die Mädchen und Jungen vertreten rund 500.000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die bundesweit als Sternsinger Spenden sammeln. In diesem Jahr geht es unter dem Motto "Segen bringen, Segen sein" um bessere Ernährung und Bildung für Kinder auf den Philippinen und weltweit. "Ich bedanke mich, dass Ihr den Segen in dieses Haus bringt", begrüßte Gauck die Mädchen und Jungen. Er dankte den Kindern bei seiner ersten Amtshandlung im neuen Jahr für ihren Einsatz zugunsten von weltweiten Kinderhilfsprojekten.

Sternsinger aus dem Erzbistum Köln

Die Sternsinger kommen aus den drei Pfarrgemeinden Heilige Drei Könige in Köln-Rondorf, St. Martinus in Hürth-Fischenich und St. Raphael in Wuppertal-Langerfeld. Sie wurden von dem Präsidenten des Kindermissionswerks "Die Sternsinger", Klaus Krämer, und dem Bundespräses des Bundes der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), Pfarrer Simon Rapp, begleitet.

„Bei eurer vergangenen Aktion sind deutlich über 40 Millionen Euro zusammen gekommen", erinnerte Gauck. "Das ist super. Das gehört ins Buch der Rekorde. Deshalb ein ganz, ganz herzliches Dankeschön für eure Aktivitäten.“

Gauck schloss in seinen Dank auch die jugendlichen und erwachsenen Begleitenden mit ein, die sich in den Gemeinden an der Seite der Sternsinger engagieren.

Gaucks Geldspende für Landwirtschaft in Burundi

Das von Gauck gespendete Geld ist für ein Projekt zum Aufbau von Land- und Viehwirtschaft in Burundi vorgesehen. Am Mittwoch empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) Sternsinger aus dem ganzen Bundesgebiet im Kanzleramt. Auch in verschiedenen Bundesministerien werden Berliner Sternsinger in den ersten Januartagen anklopfen.

Seit 1983, als Karl Carstens in die Villa Hammerschmidt in Bonn einlud, empfängt der Bundespräsident jedes Jahr eine Abordnung der Sternsinger. Bundespräsident Gauck empfing zum dritten Mal Sternsinger in seinem Amtssitz. Anfang 2013 hatte er kleine und große Könige aus dem Bistum Mainz begrüßt, im Januar 2014 Sternsinger aus dem Bistum Würzburg. Der mit Kreide geschriebene Segen "C+B+M" bedeutet "Christus mansionem benedicat" (Christus segne dieses Haus).

Die Aktion "Dreikönigssingen" wird vom Kindermissionswerk "Die Sternsinger" und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend getragen. Mit dem Erlös der Sammlungen werden rund 3.000 Projekte für Kinder in Asien, Ozeanien, Afrika, Osteuropa und Lateinamerika unterstützt.

(epd, KNA)

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