Die Vatikanbank
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11.06.2019

Vatikanbank legt Jahresbericht 2018 vor Nach dem Reformprozess

Die Vatikanbank IOR setzt ihren Konsolidierungskurs nach eigenen Angaben fort. So sei die Eigenkapitalquote von 68,3 Prozent im Jahr 2017 auf 86,4 Prozent gestiegen, teilte das "Institut für religiöse Werke" in seinem Jahresbericht für 2018 mit.

Außerdem habe man die Kriterien für Investitionen nach ethischen und nachhaltigen Grundsätzen verfeinert, heißt es in einer Erklärung des Instituts. So habe die Bank zum Stichtag 31. Dezember 2018 über ein Eigenkapital nach Gewinnausschüttung von 637,0 Millionen Euro verfügt.

Die Ausgaben sind demnach gegenüber dem Vorjahr um knapp 15 Prozent von 18,7 auf 16 Millionen Euro gesenkt worden. Derzeit habe das IOR knapp 15.000 Kunden, die über Gesamteinlagen in Höhe von 5 Milliarden Euro verfügten. 2017 betrug diese Summe noch 5,3 Milliarden Euro, heißt es in der Mitteilung.

Ggeprüft und geschlossen

In seiner Anlagepolitik richte sich das Geldinstitut nach Grundsätzen der katholischen Soziallehre und unterstütze etwa nachhaltige Entwicklungsprojekte in armen Ländern. Die Bilanz 2018 wurde wie in den Vorjahren von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte und Touche einer Revision unterzogen.

In seiner Sitzung am 16. April habe der Aufsichtsrat des Instituts den Jahresabschluss einstimmig gebilligt und der Kardinalskommission vorgeschlagen, die erzielten Gewinne in Höhe von 17,5 Millionen Euro vollständig auszuschütten und dem Papst für seine Aufgaben zur Verfügung zu stellen, teilte das IOR mit.

Das Institut ist in den vergangenen Jahren vom Vatikan einem längeren Reformprozess unterzogen worden. Um internationalen Finanzstandards insbesondere gegen Geldwäsche zu genügen, waren alle Konten geprüft und Tausende geschlossen worden. Der nun veröffentlichte Jahresbericht ist der siebte in Folge, seit Papst Benedikt XVI. im Jahr 2010 erste größere Reformschritte bei dem vatikaneigenen Geldinstitut verfügte.

(KNA)

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