Historiker Huhn: "Für die Menschen in Lateinamerika ist Romero schon lange ein Heiliger."
Bild von Oscar Romero
Jose Luis Escobar
Jose Luis Escobar

29.10.2018

Erzbischof bittet um Vergebung für Diffamierung Oscar Romeros Eine historische Geste

Geste der Versöhnung: San Salvadors Erzbischof Jose Luis Escobar Alas hat um Vergebung für die Ablehnung seines ermordeten Vorgängers Oscar Romero durch Teile des Klerus gebeten.

"Ich bitte um Vergebung für jenen Teil der Kirche, der Romero schlecht behandelt und diffamiert hat, einschließlich seiner Mitbischöfe", sagte Escobar am Sonntag in San Salvador anlässlich eines Dankgottesdienstes für Romeros Heiligsprechung.

Der frühere Erzbischof war wegen seines sozialen Engagements am 24. März 1980 am Altar erschossen worden. Die folgenden Regierungen, aber auch kirchliche Eliten hatten sich von Romero ungeachtet seiner Verehrung im Volk teils von ihm distanziert. Auch im Vatikan war die Bewertung seines gewaltsamen Todes als Martyrium lange strittig. Papst Franziskus sprach ihn 2015 selig und vor zwei Wochen in Rom heilig.

Franziskus: Mit Schmutz beworfen

Franziskus hatte in der Vergangenheit erklärt, Romero habe sein Martyrium nicht nur einmal erlitten. Er sei bis zu seinem Tod verfolgt worden, aber auch danach. Romero sei "diffamiert, verleumdet, mit Schmutz beworfen" worden, "sogar von manchen seiner Mitbrüder im Priester- und Bischofsamt", so der Papst 2015 vor Pilgern aus San Salvador im Vatikan.

Erzbischof Escobar leitet die Kirche von San Salvador seit 2009. Sein unmittelbarer Vorgänger Fernando Saenz Lacalle (85), Mitglied des Opus Dei und von 1995 bis 2008 an der Bistumsspitze, stand der Verehrung Romeros zurückhaltend gegenüber.

(KNA)

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