Eine Ordensfrau macht ein Handyfoto vom Papst
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Papst Franziskus
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17.05.2018

Papst stellt Social-Media-Regeln für Nonnen auf Keine Zeitverschwendung

Der Papst hat Ordensfrauen davor gewarnt, ihre Zeit mit sozialen Medien zu vergeuden. Nonnen sollten Facebook und Twitter mit "Ernsthaftigkeit und Diskretion" nutzen – sowohl in Bezug auf die Inhalte als auch auf die Menge der Informationen.

Der Papst hat Ordensfrauen davor gewarnt, ihre Zeit mit sozialen Medien zu vergeuden. Nonnen sollten soziale Medien wie Facebook und Twitter mit "Ernsthaftigkeit und Diskretion" nutzen - und zwar nicht nur in Bezug auf die Inhalte, sondern auch auf die Menge der Informationen, heißt es in neuen Richtlinien für kontemplative Frauenorden, die der Vatikan veröffentlichte.

Soziale Medien sollen Ordensleben dienen

Moderne Kommunikationsmittel können demnach in Klöstern für Information, Bildung oder Arbeit genutzt werden. Sie sollten aber dem Ordensleben dienen, und kein "Anlass zur Zeitverschwendung" sein. Dies berichtete unter anderem "Vatican News", die Nachrichtenseite des Heiligen Stuhls.

Weltweit leben etwa 38 000 Nonnen in kontemplativen Orden, sagte Erzbischof José Rodriguez Carballo "Vatican News" zufolge bei der Vorstellung der Leitlinien am Dienstag.

 

Die Anweisungen stammen aus einem vor wenigen Tagen veröffentlichten Dokument des Vatikans mit dem Titel "Cor Orans" (dt. Betendes Herz). Das Dokument legt dar, wie Mitglieder von kontemplativen Frauenorden die 2016 von Papst Franziskus für sie erlassene Apostolische Konstitution umsetzen sollen.

Änderungen soll es in zwölf Gebieten, vom Gebet bis hin zum Arbeitsleben der Nonnen, geben. Papst Franziskus (81) ist selbst ein eifriger Twitter-User, auf Englisch folgen ihm knapp 18 Millionen Menschen, seinem deutschen Konto mehr als 640 000.

(dpa)

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