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Kölner Ehrengarde in Köln
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Kölner EhrenGarde in Rom
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17.09.2016

Erste Romreise der Kölner EhrenGarde Mit Kappe und Säbel zum Papst

Die EhrenGarde der Stadt Köln ist am Donnerstag nach Rom aufgebrochen - 120 Mann mit Kappe, Uniform und Säbel und ein Mariechen. Es ist die erste offizielle Korps-Tour der EhrenGarde in die Heilige Stadt.

domradio.de: Zeigen Sie sich den Römern so richtig in vollem Ornat?

Hans-Georg Haumann (Präsident der EhrenGarde): Ja, gerade nämlich am heutigen Samstag werden wir gegen 15 Uhr umgezogen in unseren großen Uniformen mit klingendem Spiel, weil wir ja auch unseren Musiktrupp bei uns haben, quer durch die Stadt marschieren. Wir haben dann bei Santa Maria dell' Anima einen Empfang, sind dann aber nachher noch am Kapitol für ein Platzkonzert und haben vor allem, das freut uns sehr, heute Abend um 18 Uhr eine eigene Heilige Messe in der Kirche Santa Maria in Ara Coeli al Campidoglio, die natürlich zelebriert wird von unserem Dompropst Gerd Bachner, von unserem Regimentspfarrer sozusagen.

domradio.de: Das ist jetzt nicht die erste Reise, die Sie machen generell - aber in Rom schon, oder?

Haumann: Das ist, seitdem es die EhrenGarde gibt, seit 1902, ist das eigentlich die erste offizielle Korps-Tour oder Reise unserer Ehrengarde nach Rom.

domradio.de: Als ich das gehört habe, dass Sie wirklich mit Uniform und Säbel und allem ins Flugzeug steigen: Bei den Sicherheitsvorkehrungen heute, wie kommt man da rein so bewaffnet?

Haumann: Das haben wir insofern sehr clever gelöst, weil wir drei freiwillige, sehr großzügige Kameraden hatten, die unsere Uniformteile - zu unserer Uniform gehört ja auch ein Degen - schon vorab mit einem kleinen LKW-Transporter nach Rom gebracht haben, damit wir nicht in solche Schwierigkeiten kommen.

domradio.de: Was haben Sie bisher erlebt? Sie sind ja schon seit Donnerstag in der Ewigen Stadt.

Haumann: Auf der Dachterrasse unseres Hauses, in dem wir wohnen, gab es am Donnerstagnachmittag einen sehr schönen Empfang bei noch sehr schönem Wetter und ein schönes Abendessen. Gestern waren wir dank unseres Freundes Hermann-Josef Johanns und unserem Matthias Kopp an Orten, wo man als „Ottonormaltourist“ nicht unbedingt reinkommt. Wir waren natürlich beim Campo Santo Teutonico, wir haben eine eigene Besichtigung  des Petersdoms gehabt.

Ein schöner Moment war auch der Empfang bei der Schweizer Garde, wo uns der stellvertretende Kommandant in Empfang genommen und uns auch begrüßt und durch seine “Heiligen Hallen“ geführt hat. Gestern stand Lateranbasilika und Vorbeifahrt am Kolosseum und Forum Romanum auf dem Programm. Das war sehr schön und atemberaubend, mit welcher Geschichte Roms behaftet ist.

domradio.de: Und dann haben Sie den Schweizer Gardisten auch mal ihre schöne EhrenGardeuniform gezeigt und die sind neidisch geworden?

Haumann: Ne, die haben wir gestern nicht angezogen. Aber wir waren trotzdem gestern einheitlich gekleidet, weil wir alle einen dunklen Anzug und ein weißes Hemd und unsere eigene EhrenGardekrawatte anhatten. Sowie unsere EhrenGardemütze. Einen gewissen offiziellen grün-gelben Charakter hatte das gestern. Die große Uniform haben wir gestern nicht angezogen.

domradio.de: Meinen Sie, Sie können irgendwann auch mal einen Blick auf den Papst erhaschen?

Haumann: Wir sind ja noch bis morgen Nachmittag hier in dieser phantastischen Stadt und wir werden morgen - wenn es das Wetter erlaubt – in großer Uniform in Richtung Petersplatz marschieren und wollen dann da zu Ehren des Papstes ein kleines Platzkonzert geben und natürlich um 12 Uhr den Angelussegen miterleben.

domradio.de: Und das Mariechen tanzt dann auch nochmal auf dem Petersplatz?

Haumann: Wenn sie dafür Platz haben, könnte ich mir das auch vorstellen, dass unser Tanzpaar ein Tänzchen aufs Parkett legt.

Das Gespräch führte Heike Sicconi.

(DR)

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