Geht in den Ruhestand: Vatikansprecher Federico Lombardi
Vatikansprecher Federico Lombardi

09.09.2016

Ex-Vatikansprecher Lombardi hofft auf Aus für Verschwörungstheorien Die Begründung schwarz auf weiß

Der langjährige Vatikansprecher Federico Lombardi hofft, dass das neue Gesprächsbuch mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI. Spekulationen rund um dessen Rücktritt vor drei Jahren endgültig beendet.

Als Benedikt XVI. im Februar 2013 seinen Rücktritt in lateinischer Sprache ankündigt, nennt er die schwindenden Kräfte als Begründung. Warum vielen diese Erklärung nicht reicht, kann nur gemutmaßt werden. Nun jedenfalls hat er seine Erklärung wiederholt.

Der langjährige Vatikansprecher Federico Lombardi hofft, dass das neue Gesprächsbuch mit dem emeritierten Papst Benedikt XVI. Spekulationen rund um dessen Rücktritt vor drei Jahren endgültig beendet. Das ehemalige Kirchenoberhaupt mache "entschieden und hoffentlich endgültig reinen Tisch" mit Theorien, wonach er wegen Skandalen und Verschwörungen zurückgetreten sei, sagte Lombardi am Freitag dem Sender Radio Vatikan. In dem am Freitag veröffentlichten Buch "Letzte Gespräche" des Journalisten Peter Seewald weist Benedikt Verschwörungstheorien zurück.

Nachlassende Kräfte

Stattdessen begründet er den Rückzug im Februar 2013 mit sinkenden körperlichen und seelischen Kräften und sagt, ihm sei klar gewesen, "dass dies der richtige Augenblick war". Lombardi äußerte die Hoffnung, dass Benedikt so seinen Nachfolgern den Weg zu einem eventuellen eigenen Rücktritt ebne. Benedikt habe durch seinen überlegten und nicht auf äußeren Druck hin erfolgten Verzicht ein Modell geliefert, an dem sich Nachfolger orientieren könnten.

Der langjährige Vatikansprecher Lombardi leitet mittlerweile den Verwaltungsrat der Vatikanstiftung "Joseph Ratzinger - Benedikt XVI.".

(KNA)

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