Überall in Krakau werden Souvenirs von Papst Johannes Paul II. verkauft
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Auf dieser Kirchenbank betete Erzbischof Wojtyła (der spätere Papst JPII)
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Johannes Paul II. grüßt vom erzbischöflichen Palais
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Kremówka - Der Lieblingskuchen von Papst Johannes Paul II.
Kremówka - Der Lieblingskuchen von Papst Johannes Paul II.

30.07.2016

Johannes Paul II.-Geschichte(n) in Krakau Papst-Cremetörtchen

Cafés in Krakau bieten eine ganz besondere Spezialität an: Kremówka Papieska. Den Lieblingskuchen von Papst Johannes Paul II. Auch sonst ist die polnische Stadt Krakau voll von Papstgeschichten.

Wer durch die Gassen der Krakauer Altstadt schlendert, wird an jeder Ecke von Papst Johannes Paul II. angelächelt. Sei es in Form von Statuen, Bildern, Plakaten, Tassen oder kleinen Kühlschrank-Magneten. Der erste polnische Papst ist omnipräsent in der südpolnischen Stadt.

Das liegt daran, dass Johannes Paul II., der mit gebürtigem Namen Karol Wojtyła hieß, einen großen Teil seines Lebens hier verbrachte. An der altehrwürdigen Jagiellonen-Universität studierte er Polnische Literatur. Eine Plakette am Collegium Philologicum erinnert noch heute an den wohl berühmtesten Studenten.

Eigene Kirchenbank in Franziskanerkirche

Als junger Priester und späterer Erzbischof Krakaus besuchte Wojtyła die gotische Franziskanerkirche im Herzen der Altstadt besonders oft. Für ein stilles Gebet zog er sich unauffällig auf eine der hinteren Bänke zurück. Besucher der Kirche erkennen die Bank heute durch eine schlichte Silberplakette mit der Aufschrift "Hier hat der Heilige Vater Johannes Paul II. gebetet".

Ein paar Schritte weiter, direkt gegenüber der Kirche, in der Ulica Franciszkańska Nummer 3, steht der Bischofspalast. Hier wohnte und arbeitete der spätere Papst während seiner Krakauer Zeit und auch immer dann, wenn er die Stadt später besuchte. Besonders berühmt ist das Papstfenster, an dem sich Wojtyła immer wieder gerne zeigte, um zu beten oder auch locker mit den Gläubigen über Gott und die Welt zu sprechen. Völlig formlos und oft mit viel Humor.

Himmlische Cremetörtchen

Doch Johannes Paul II. hinterließ nicht nur religiöse und geschichtliche, sondern auch kulinarische Spuren in Krakau. Und zwar in Form von kleinen Cremetörtchen, den "Kremówka Papieska". Die fluffigen Vanillecreme-Schnitten, die dem deutschen Bienenstich ähneln, aß der Heilige Vater besonders gern. Wer selbst in den himmlischen Genuss kommen will, schaut sich einfach in den vielen Konditoreien und Cafés der Altstadt um. Dort heißen die Küchlein auch wahlweise "Papal Cream Cake".

Veronika Seidel Cardoso
(dr)

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