Annette Schavan
Annette Schavan

04.12.2015

Schavan: Integration setzt Debatte über Religion voraus "Nostra aetate" heute noch sehr bedeutsam

Nach den Worten von Vatikanbotschafterin Schavan setzt eine gelungene Integration die Debatte über Religion voraus. Die 1965 verabschiedete Erklärung über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen ("Nostra aetate") sei noch heute sehr bedeutsam.

"Wer Integration ermöglichen will, kann Religion nicht übersehen", sagte Schavan nach Angaben des NDR vom Freitag in einem Hörfunk-Essay zum 50. Jahrestag des Abschlusses des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962-65). Es wird am Sonntag um 8.40 Uhr auf NDR Kultur in der Reihe "Glaubenssachen" ausgestrahlt.

Mit Blick auf aktuelle Debatten um die Religionsfreiheit erklärte die deutsche Botschafterin am Heiligen Stuhl, die 1965 verabschiedete Erklärung über die Haltung der Kirche zu den nichtchristlichen Religionen ("Nostra aetate") sei noch heute sehr bedeutsam. Die katholische Kirche habe damals das Gespräch mit Gläubigen anderer Religionen gesucht und sich lehramtlich erstmals positiv über nichtchristliche Religionen geäußert.

Religionsfreiheit eingeschränkt

Fünfzig Jahre nach Abschluss des Konzils erlebe man in vielen Regionen der Welt eine massive Verletzung der Religionsfreiheit und die Verfolgung von Menschen aufgrund ihrer Religion. Dabei setze Integration grundsätzlich die Debatte über Religion voraus, zu der auch Kritik gehöre, betonte Schavan. "Respekt und Demut sind Voraussetzungen dafür, dass Religionen in modernen Gesellschaften dazu beitragen, Frieden und Freiheit zu ermöglichen."

Weiter stellte die frühere Bundesbildungsministerin fest, dass es gelingen müsse, nicht ständig den Eindruck zu haben, es sei der Kirche in der Vergangenheit besser ergangen als heute. Ihre klärende und aufklärende Stimme sei gerade in Zeiten von Terror und Gewalt wichtiger denn je.

(KNA)

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