29.09.2019

Afrikanisches Taize-Jugendtreffen in Kapstadt beendet "Sie sind dankbar für diese Erfahrung"

In Südafrika ist am Sonntag das fünfte afrikanische Taize-Jugendtreffen zu Ende gegangen. Seit Mittwoch hatten sich knapp 2.000 junge Pilger in Kapstadt zu Gebet und Gesprächen versammelt.

Die Jugendlichen waren aus 19 afrikanischen und 14 europäischen Ländern sowie der USA angereist. Der Leiter der christlichen Gemeinschaft von Taize, Frere Alois Löser, machte bei dem Treffen auf die Herausforderungen aufmerksam, die Armut, Konflikte, der Klimawandel sowie die "Zerstörung durch unmenschliche Ideologien" mit sich bringen.

"Gerade, weil die gegenwärtigen Herausforderungen, vor denen wir stehen, so groß sind, wünschen wir uns ein noch größeres Vertrauen in den Einfallsreichtum unserer Menschenfamilie", sagte der aus Deutschland stammende Geistliche. "Vor allem die Kreativität und Vitalität vieler junger Menschen verdient unsere ganze Aufmerksamkeit."

Anlass zu Hoffnung

An dem Treffen nahmen neben Vertretern der katholischen auch Repräsentanten der anglikanischen, methodistischen, lutherischen und niederländisch-reformierten Kirche teil. Am Freitag besuchte der Friedensnobelpreisträger und frühere anglikanische Erzbischof Desmond Tutu (87) das Treffen.

Die jüngere Geschichte Südafrikas biete allen Herausforderungen zum Trotz Anlass zu Hoffnung, sagte Frere Alois. "Obwohl es noch ein weiter Weg bis zur Gerechtigkeit ist, haben Nelson Mandela und andere durch ihre Vergebung die Heilung vieler tiefer Wunden ermöglicht."

Ausschreitungen in Pretoria

Für die Organisatoren zog Bruder Luc Bourgoin gegenüber der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) eine positive Bilanz des Treffens: "Für schwarze Südafrikaner aus der Provinz war es das erste Mal, dass sie bei einer weißen Gastfamilie wohnten und einige Weiße wiederum übernachteten erstmalig in den Townships. Sie sind dankbar für diese Erfahrung."

Im Vorfeld wurde die Veranstaltung von Übergriffen auf afrikanische Migranten überschattet. Bei den Ausschreitungen in Pretoria und Johannesburg starben Anfang September mindestens zwölf Menschen. Der katholische Erzbischof Stephen Brislin betonte bei der Eröffnung des Jugendtreffens, diese Angriffe seien von einer "Minderheit" ausgegangen, "die uns zutiefst beschämt hat".

Die Gemeinschaft von Taize ist eine international bekannte christliche Initiative mit Sitz im südlichen Burgund. Seit den 1970er Jahren organisiert sie regelmäßige Jugendtreffen in allen Kontinenten. Die rund 100 "Brüder" der Gemeinschaft engagieren sich vor allem für das ökumenische Miteinander der christlichen Kirchen.

(KNA)

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