Symbolbild: Eine Joggerin bindet sich die Schuhe zu
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St. Heribert in Deutz
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Evangelische Antoniterkirche in Köln
Evangelische Antoniterkirche in Köln

07.09.2021

"Churchtrail" lädt zu besonderer Besichtigung Kölner Kirchen ein "Eine ganz neue Sichtweise"

Einmal Köln von einer ganz neuen Seite kennenlernen? Im Lauf durch die zentralen Kirchen der Stadt? Erleben was Sport und Glaube verbindet? Das alles macht der "Churchtrail" an diesem Dienstag möglich. Was steckt hinter dieser Aktion?

DOMRADIO.DE: Was haben Sie mit dem "Churchtrail" vor?

Nicolas Niermann (DJK Diözesanverband Köln): Wir wollen durch die Kirchen laufen, also tatsächlich in Bewegung kommen und dabei Kirchen entdecken und ein bisschen dabei erleben, wofür sie stehen und wie sich die Perspektive vielleicht wechselt, wenn man selber in Bewegung kommt.

DOMRADIO.DE: Also es ist kein Stadtrundgang in dem Sinne, sondern man muss schon ein bisschen laufen können.

Niermann: Man muss ein bisschen sportlich sein. Man muss jetzt kein ambitionierter Läufer sein. Aber man sollte das Gefühl haben, dass man an die acht Kilometer mit einigen Pausen zumindest joggend durchsteht.

DOMRADIO.DE: Es geht durch verschiedene Kirchen hier in Köln. Welche Kirchen haben Sie ausgesucht?

Niermann: Das möchten wir nicht verraten, da bleibt die Spannung noch ein bisschen hoch. Aber wir können auf jeden Fall schon mal sagen, dass wir auf beiden Rheinseiten sind. Wir werden nach St. Heribert hineingehen und dort ein bisschen was machen. Dort steht auch ein tausendjähriges Jubiläum an.

Wir werden mit den Antonitern eine evangelische Kirche dabei haben. Wir werden mal im "Crux" (Jugendpastorales Zentrum der katholischen Kirche in der Kölner Südstadt, Anm. d. Red.) sein. Und die restlichen Kirchen sind auch ganz prominente Kirchen in der Innenstadt, die man aus dieser Perspektive garantiert noch nie gesehen hat.

DOMRADIO.DE: Wer wird denn vorneweg laufen?

Niermann: Unser Arbeitskreis "Kirche und Sport" besteht aus einigen Leuten, die einfach Spaß an Bewegung und Glauben haben. Da werden sich die Gruppen so aufteilen, dass jede Kleingruppe einen Leiter hat, der weiß, wo es langgeht, der weiß, was wir in den Kirchen machen, dazu ein bisschen was erzählen kann.

Und so werden wir da einmal die Runde drehen. Je nachdem, wie schnell man ist, startet man um 17 Uhr und kommt dann wahrscheinlich spätestens um 19 Uhr wieder an.

DOMRADIO.DE: In den Kirchen gibt es jeweils eine kleine Station mit geistlichen Impulsen. Was sind das für Impulse?

Niermann: Das kann eine kleine Bewegungsübung mit einer Idee sein, worüber man dabei nachdenken kann, das kann etwas zu einem meditativen Aspekt sein. Nie länger als fünf Minuten. Denn sonst kommt man auch so ein bisschen aus der Bewegung heraus und dann fällt es einem nachher wieder schwer loszulaufen.

Aber immer gibt es einen Gedanken zu der Kirche, der sich mit dieser Perspektive aus der Bewegung heraus super verknüpfen lässt und vielleicht eine ganz neue Sichtweise eröffnet.

DOMRADIO.DE: Es geht Ihnen auch darum, dass wir erfahren sollen, was Sport und Glaube verbindet. Wo ist denn da der Zusammenhang?

Niermann: Unser Glaube ist eigentlich ein sehr bewegter Glaube. Die Leute, die den damals gepredigt haben, waren ständig unterwegs. Wir erleben unseren Glauben ja eigentlich immer auch nur aus einer total statischen Perspektive, wenn wir ihn in den Kirchenbänken erleben.

Da besteht eine gewisse Diskrepanz zu dem, wie es damals angefangen hat und zu dem, wie wir es heute erleben. Jeder kennt das: Wenn man einmal Sport gemacht hat und sich dann nachher hinsetzt, dann ist der Kopf anders als er vorher war. Man fühlt sich vielleicht freier, vielleicht frischer, vielleicht aufnahmefähiger.

Dieses Erlebnis dann jetzt einfach mal mit dem Glauben in Verbindung zu setzen, ist etwas komplett Neues für fast alle Menschen. Das wollen wir einfach mal ermöglichen.

DOMRADIO.DE: Haben Sie schon einen Überblick, wie viele Menschen mitlaufen wollen?

Niermann: Stand Montag waren es 35 bis 40 Leute. Aber wir haben kein Ausschlusskriterium für die Anmeldung. Im Prinzip könnte man auch am Tag selber dort noch erscheinen. Wir freuen uns, wenn man sich anmeldet. Denn dann können wir die Gruppen besser sortieren.

Ich tippe mal, dass das vielleicht um die 40 bis 50 Leute werden können.

Das Interview führte Carsten Döpp.

(DR)

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