Angekommen im Vatikan: die Ehms vor dem Petersdom
Angekommen im Vatikan: die Ehms vor dem Petersdom
Florian und Melissa Ehm
Vom Dom nach Rom: Florian und Melissa Ehm
Alpenüberquerung geschafft
Alpenüberquerung geschafft
Die Ehms on Tour
Die Ehms on Tour
Die Ehms vor dem Kolosseum
Die Ehms vor dem Kolosseum

05.08.2018

Ein Ehepaar fährt mit dem Fahrrad nach Rom "Die Beziehung zueinander wächst"

Vom Kölner Dom zum Petersdom in Rom. Melissa und Florian Ehm haben diese Strecke mit dem Fahrrad zurückgelegt. Im Interview erzählen sie von ihrer Motivation und der Reise, die sie noch mehr zusammengeschweißt hat.

DOMRADIO.DE: Ein Ehepaar auf Radtour in die Ewige Stadt mit einem eigenen T-Shirt, auf dem "Ehms on Tour" steht. Sind Sie denn überhaupt Profiradsportler?

Melissa Ehm: Profis sind wir beide nicht. Mein Mann fährt im Radverein, also etwas intensiver als ich. Aber es ist eigentlich nur ein Hobby für uns.

DOMRADIO.DE: Ihre Tour ging grob den Rhein hoch bis Basel, an Murten am Genfersee vorbei über San Bernardino nach Genua am Meer entlang bis nach Rom. Für Herrn Ehm ist das nicht das erste Mal. Vor drei Jahren ist er nämlich schon mal diese Strecke gefahren. War das jetzt quasi eine simple Wiederholung?

Florian Ehm: Nein, auf keinen Fall. Vor drei Jahren ist die Idee entstanden, als meine Schwester nach Rom ausgewandert ist. Wir saßen dann eines Abends zusammen und ich sagte zu ihr: "Nächstes Mal komme ich mit meinem Fahrrad." Daraufhin habe ich dann trainiert und es einfach durchgezogen. Meine Frau hat sich das angeguckt und gesehen, wie ich vom Radfahren immer begeisterter wurde und ist dann irgendwann mit eingestiegen. Nach meiner ersten Tour war das Thema für mich eigentlich abgehakt – ein paar Freunde aus meinem Team fragten mich, ob ich die Tour mit ihnen wiederholen würde, aber das wollte ich nicht. Doch dann hat mich meine Frau gefragt, und da habe ich gesagt: "Na klar. Für dich würde ich auch nochmal mit nach Rom fahren."

DOMRADIO.DE: Frau Ehm, was war bei Ihnen die Motivation?

Melissa Ehm: Ich habe bei den Fahrten, die man so unter der Woche oder am Wochenende macht, sowieso schon viel Spaß. Aber so eine richtige Tour, so ein Urlaub mit einem Ziel, wo man nicht nur eine Runde fährt und am Abend wieder zuhause ankommt, das reizte mich schon. Es wäre natürlich auch die Option gewesen, sich ein anderes Ziel auszusuchen, wo wir dann beide ganz neu sind, aber die Schwester bzw. die Schwägerin besuchen, kann man auch ein zweites Mal.

DOMRADIO.DE: Wenn man 1700 Kilometer als Ehepaar gemeinsam radelt, dann stelle ich mir vor auch als Belastungsprobe für die Beziehung vor. Wie war das.

Melissa Ehm: Es schweißt auf jeden Fall zusammen. Es war ein ganz anderer Urlaub als die, die wir bisher gemacht haben. Wir sind auch sonst nicht die Pauschalurlauber, sondern haben bisher immer Urlaube für uns alleine organisiert und geplant. Wir haben schon oft Reisen gemacht, auf denen wir mehrere Stopps hatten. Da haben wir auch immer viel gesehen und viel gemacht. Aber nur mit dem Fahrrad unterwegs sein, ist natürlich etwas ganz anderes. Ich sage es mal so: Wenn man da jemanden dabei hätte, auf den man sich nicht zu hundert Prozent verlassen kann und dem man mit allen Fasern vertraut, dann wäre das sicherlich schwierig geworden. Aber da das bei uns beiden einfach ziemlich gut passt, sind solche Probleme gar nicht entstanden.

DOMRADIO.DE: Sie sind ja nach Rom gefahren. Hatte das Ganze eigentlich auch eine religiöse Komponente?

Melissa Ehm: Es war erstmal die persönliche Herausforderung, der ich mich stellen wollte. Aber es ist trotzdem so gewesen, dass man sich auf so einer Tour nochmal anders kennenlernt, auch die Beziehung zueinander wächst. Als wir die Alpenüberquerung geschafft haben zum Beispiel, das war schon ein großes Gefühl. An der einen oder anderen Stelle ist es schon auch eine spirituelle Erfahrung. Aber das war nicht in erster Linie der Grund, warum wir es gemacht haben.

DOMRADIO.DE: Was haben Sie dann als erstes nach Ihrer Ankunft gemacht?

Melissa Ehm: Der erste Punkt, den wir in Rom angesteuert haben, war der Petersdom. Wir sind in die Stadt gefahren und dann als allererstes auf den Petersplatz und haben da ein Foto gemacht und versucht dem Papst zu winken.

Das Interview führte Uta Vorbrodt.

(DR)

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