30.06.2021

Caritas erinnert an soziale Auswirkungen von Klimaschutz Ausgleichsfonds für Härtefälle gefordert

Die Caritas in Nordrhein-Westfalen fordert, soziale Belange bei der Umsetzung notwendiger Klimaschutzmaßnahmen zu berücksichtigen. Umweltpolitik brauche den "Sozial-Check", fordert der Aachener Caritasdirektor Stephan Jentgens.

"Klimaschutz muss sich lohnen. Auch für jene, die wenig im Geldbeutel haben", schreibt Jentgens in der am Mittwoch in Düsseldorf veröffentlichten Ausgabe der Zeitschrift "Caritas in NRW". Die Caritas sei dafür, den Ausstoß von Treibhausgasen deutlich zu verteuern und zugleich eine Klimaprämie einzuführen, erläuterte Jentgens weiter. "Davon würden diejenigen, die wenig verbrauchen, unter anderem Einkommensschwache, profitieren." Nötig sei jedoch ein Ausgleichsfonds für Härtefälle, etwa wenn Stromkosten wegen der Nutzung von Nachtspeichergeräten steigen. "Wenn konventionelle Heizenergie verteuert wird, dürfen nicht die darunter leiden, die sich nur Mieten in Häusern leisten können, die nicht gut gedämmt sind."

Keine Subventionen mehr für Diesel oder Flugverkehr

Subventionen für Diesel oder Flugverkehr dagegen seien aus klimapolitischer Sicht falsch und müssten deswegen wegfallen, forderte der Aachener Diözesan-Caritasdirektor. Die Rettung der Umwelt sei "nicht zum Nulltarif zu haben". Die Caritas mit ihren Diensten und Einrichtungen trage ebenfalls Verantwortung und wolle bei Gebäuderenovierungen und Neubauten auf Nachhaltigkeit setzen. Das sei aber nur mit einer entsprechenden Refinanzierung möglich, erklärte Jentgens.

Zur Caritas in NRW gehören die fünf Diözesan-Caritasverbände Aachen, Essen, Köln, Münster und Paderborn.

(epd)

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