Erzbischof Koch
Erzbischof Koch

19.03.2021

Erzbischof Koch fordert mehr Anerkennung für Familien Sonst funktioniert unsere Gesellschaft nicht

Zur Eröffnung des von Papst Franziskus ausgerufenen "Jahrs der Familie" hat Erzbischof Heiner Koch mehr Anerkennung für Familien in der Pandemie gefordert. Am Abend eröffnet er das Themenjahr mit einem Familiengottesdienst in der Hauptstadt.

"Sie verdienen, dass die Politik die Familien ganz oben auf die Agenda setzt. Ohne stabile Familien funktioniert unsere Gesellschaft nicht - generell nicht und erst recht nicht in der derzeitigen Ausnahmesituation", erklärte der Familienbischof der Deutschen Bischofskonferenz am Freitag in Berlin. 

Koch plädierte dafür, Familienexperten bei politischen Entscheidungen in der Corona-Krise einzubinden: "Ein Familiengipfel - wie er während eines Online-Dialogs der Kanzlerin mit Eltern angeregt wurde - ist eine gute Idee." Im Rahmen eines derartigen Treffens könnten die Probleme und Bedürfnisse während und nach der Corona-Krise beleuchtet und Lösungsansätze mit Fachleuten aller relevanten Disziplinen diskutiert und entwickelt werden.

Familien an der Belastungsgrenze

Der Berliner Erzbischof hob hervor: "In der aktuellen Krise wird deutlich, welche wichtigen Leistungen die Familien und Alleinerziehende für die Gesellschaft erbringen. Aufgaben wie die Betreuung, Erziehung und Bildung der Kinder sowie die Pflege älterer Menschen werden häufig zu wenig anerkannt."

Die getroffenen politischen Entscheidungen aufgrund der Pandemie hätten das Leben der Familien grundlegend verändert. Viele seien an der Grenze ihrer Belastungsfähigkeit oder bereits weit darüber hinaus.

Am 19. März gedenken Katholiken einerseits des Heiligen Josefs, andererseits ist es der fünfte Jahrestag der Unterzeichnung des Papst-Schreibens "Amoris laetitia". Dessen Inhalte sollen im Aktionsjahr noch bekannter gemacht werden.

(KNA)

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