Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel
Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbandes Deutsche Tafel

06.01.2021

Tafeln brauchen mehr Lager- und Transportmöglichkeiten Nicht mehr zu stemmen

Der Vorsitzende der Tafeln in Deutschland, Jochen Brühl, fordert für die gemeinnützigen Lebensmittelausgabestellen finanzielle Unterstützung vom Staat, um die Logistik auszubauen. Grade sozial schwache treffe die Pandemie besonders hart.

Brühl sagte der "Heilbronner Stimme" am Mittwoch: "2020 mussten wir etwa 190 LKW-Ladungen mit großen Lebensmittelspenden ablehnen, weil den Tafeln die Lager- und Transportmöglichkeiten dafür fehlten. Das muss sich 2021 ändern." Allein durch Spendengelder und ehrenamtliches Engagement sei das nicht zu stemmen.

Die Nachfrage hat sich verändert

Die Pandemie habe gravierende Folgen für sozial Schwache, fügte Brühl hinzu. Menschen, die Hartz IV oder Grundsicherung im Alter bezögen, hätten erhöhte Kosten: "Lebensmittelpreise steigen, kostenloses Schul- und Kita-Essen gab es lange nicht, Masken müssen gekauft werden und soziale Angebote sind während der Pandemie nur eingeschränkt möglich".

Brühl berichtete von einer veränderten Struktur auf der Nachfrageseite: "Auf der einen Seite kommen nun Menschen zu den Tafeln, die vor der Pandemie nicht auf externe Hilfe angewiesen waren. Das sind Menschen, die ihre Arbeit verloren haben, in Kurzarbeit sind oder deren Aufträge wegbrechen. Auf der anderen Seite kommen viele, vor allem ältere Kundinnen und Kunden nicht mehr zu Tafel, weil sie Angst haben, sich anzustecken."

(KNA)

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