Freuen sich über die erfolgreiche Spendenaktion für Kölner Wohnungslose: Rudger von Plettenberg, Schwester Christina Klein, Birgit Kleipaß, Stadtdechant Monsignore Robert Kleine und Rainer Tüschenbönner
Freuen sich über die erfolgreiche Spendenaktion für Kölner Wohnungslose: Rudger von Plettenberg, Schwester Christina Klein, Birgit Kleipaß, Stadtdechant Monsignore Robert Kleine und Rainer Tüschenbönner

15.10.2019

Spendenübergabe an die Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat Köln Schlafsäcke für Kölner Wohnungslose

Jetzt, da die ersten Winternächte nahen, ist es besonders wichtig, die vielen wohnungslosen Menschen in Köln zu unterstützen. Schwester Christina Klein von der Obdachlosenseelsorge Gubbio konnte nun eine stattliche Spende für Schlafsäcke entgegennehmen.

Nicht jede und jeder der auf rund 6000 geschätzten Wohnungslosen in der Domstadt kommt nachts in einer Notschlafstelle unter – oder will dies. Viele haben Angst vor Diebstahl, Auseinandersetzungen oder schlicht vor dem Verlust ihrer Freiheit. Die Erlöse aus einer Aktion, bei der vor dem Umzug des DOMFORUMs in sein Übergangsquartier Bücher gegen Spenden abgegeben wurden, helfen jetzt dabei, Schlafsäcke für Bedürftige zu kaufen. Die Spenden in Höhe von rund 822 Euro haben Stadtdechant Robert Kleine, Rudger von Plettenberg, der Geschäftsführer des Gesamtverbandes der katholischen Kirchengemeinden der Stadt Köln, und Rainer Tüschenbönner, der Leiter des DOMFORUMs, gemeinsam mit Birgit Kleipaß, Foyer-Leiterin des DOMFORUMs, jetzt an Schwester Christina Klein übergeben. Die Olper Franziskanerin ist Seelsorgerin am Gubbio, der Obdachlosenseelsorge im Stadtdekanat Köln.

"Das war eine tolle Aktion mit dem Bücherschrank im DOMFORUM", sagt Schwester Christina erfreut über die nach ihrer Aussage große Spende. "Mit den Spenden kann ich einige Schlafsäcke kaufen, vor allem auch einige extra warme, damit die Obdachlosen jetzt im Winter nicht erfrieren."

Im DOMFORUM wärmen sich oft wohnungslose Menschen auf

Für Rainer Tüschenbönner lag es nahe, die Spenden dem Gubbio zukommen zu lassen: "Wir arbeiten bei der Wohnungslosenhilfe rund um den Dom sehr eng zusammen", sagt er, "deshalb war es uns ein großes Anliegen, mit dem Erlös aus dem Buchverkauf das Gubbio zu unterstützen." Im DOMFORUM wärmen sich oft wohnungslose Menschen auf, manche suchen hier auch das Gespräch und einfach eine Auszeit vom Leben auf der Straße.

"Wir sind sehr dankbar, dass wir in der Stadt Köln die Obdachlosenseelsorge haben", sagt Monsignore Robert Kleine. "Das Domumfeld schreit ja auch geradezu danach, dass man sich um die Menschen kümmert. Es ist sehr schön, dass wir mit kleinem Aufwand wie dieser Idee etwas bewegen konnten und dass wir damit Menschen eine Freude machen konnten." Vielleicht, so der Stadtdechant, motiviere das ja auch andere Menschen. "Wenn man wieder einmal entrümpelt oder sich von etwas freimacht, das man nicht mehr braucht, dann kann man daran denken, dass es eben nicht nur Altkleidercontainer gibt, sondern auch die Möglichkeit der Bücherspende. Ich freue mich, dass wir gerade jetzt zur Winterzeit auf diese Weise etwas Gutes tun konnten."

Mitarbeiter spendeten Bücher

Von dem Ergebnis der Spendenaktion waren die Organisatoren positiv überrascht: "Alle Einrichtungen, die zu uns gehören, haben begeistert mitgemacht", berichtet Rudger von Plettenberg. "Manche Mitarbeiter haben sogar Bücher von zu Hause mitgebracht, um sie zu spenden."

Auch viele Besucherinnen und Besucher des DOMFORUMs hätten sich gerne noch an der Aktion beteiligt und zum Beispiel gerne Bücher aus dem eigenen Bestand gebracht, berichtet Birgit Kleipaß, Foyerleiterin im DOMFORUM. "Wir überlegen, ob wir künftig nicht einen festen Bücherschrank einrichten, an dem sich Menschen dann gegen eine Spende nach ihren Möglichkeiten bedienen können. Das Schöne ist, dass Menschen so auch die Möglichkeit hatten, an ein gutes Buch zu kommen – das ist ja sonst heute auch nicht mehr für jeden selbstverständlich möglich."

Weitere Spenden sind willkommen – und nötig: "Wir brauchen auch Zelte, Handschuhe, warme Klei-dung, Unterwäsche", sagt Schwester Christina. Doch die Franziskanerin möchte nicht nur ans Gubbio denken: "Es ist auch wichtig, die anderen Einrichtungen zu bedenken", sagt sie. "Gulliver, die Kleider-kammer oder das ,Café Auszeit‘."

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