Seenotrettung im Mittelmeer – "Alan Kurdi"
Seenotrettung im Mittelmeer – "Alan Kurdi"

05.09.2019

Flüchtlinge auf "Alan Kurdi" drohen von Bord zu springen Lage spitzt sich zu

Die Lage auf dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" mit 13 Flüchtlingen an Bord spitzt sich offenbar zu. Zwei minderjährige Gerettete litten unter schweren Panikattacken und hätten wiederholt versucht, von Bord zu springen, so Sea-Eye.

Malta weigere sich aber weiterhin, die Koordinierung des Rettungseinsatzes zu übernehmen. Auch Italien habe die Einfahrt in einen sicheren Hafen verboten. "Offenbar hält die neue Regierung in Rom an dem harten Kurs gegen zivile Rettungskräfte fest", sagte der Einsatzleiter der Hilfsorganisation Sea-Eye Jan Ribbeck.

Sea-Eye will erstmalig Beschwerde einlegen

Das italienische Innenministerium habe mitgeteilt, das Dekret des früheren Innenministers Matteo Salvini, das hohe Strafen für private Seenotretter vorsieht, besitze weiter Gültigkeit. Sea-Eye habe nun entschieden, erstmalig Beschwerde vor einem maltesischen Gericht einzureichen, um die Zuständigkeit der maltesischen Rettungsleitstellen gerichtlich feststellen zu lassen, erklärte die Organisation.

Die zwei minderjährigen Flüchtlinge mit Panikattacken müssten schnellstmöglich evakuiert werden. Sie wollten an Land schwimmen zu wollen, auch wenn sie damit ihr Leben riskierten.

Flüchtlinge wurden in marodem Holzboot entdeckt

Von den 13 Migranten aus Tunesien sind laut Sea-Eye acht minderjährig. Sie waren am Samstag in der maltesischen Rettungszone in einem maroden Holzboot entdeckt worden. Deshalb liege die Verantwortung bei Malta, sagte der Sea-Eye-Vorsitzende Gorden Isler.

Sea-Eye sei mit den maltesischen Behörden und dem Auswärtigen Amt in Kontakt, aber es zeichne sich noch keine Lösung ab. Das Schiff "Alan Kurdi" liegt zwölf Seemeilen vor Malta, an der Grenze zu dessen Hoheitsgewässern.

(epd)

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