22.08.2019

Verbände fordern Verdopplung der Sozialwohnungen 155.000 neue Sozialwohnungen im Jahr

In Deutschland gibt es 1,18 Millionen Sozialwohnungen –  zu wenige, sagen Sozialverbände. Gerade für Bevölkerungsgruppen, die auf dem Wohnungsmarkt chancenlos seien, müsse es mehr Angebote geben. 

Sozial- und Bau-Verbände fordern mehr Sozialwohnungen. Ihrem "Akutplan für bezahlbares und soziales Wohnen" zufolge, der dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt, muss es in Deutschland

2030 wieder zwei Millionen Sozialwohnungen geben, wie es zuletzt 2007 der Fall war. Das wäre fast eine Verdopplung. Das Bundesinnenministerium hatte vor wenigen Tagen auf eine Anfrage der Linksfraktion hin angegeben, dass zu Beginn dieses Jahres knapp 1,18 Millionen Wohnungen als Sozialwohnungen vermietet waren.

Förderung von 6,3 Milliarden Euro pro Jahr gefordert

Die Verbände, darunter der Fachverband für Behindertenhilfe des Deutschen Caritasverbandes, der Deutsche Mieterbund, die Gewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt sowie Verbände der Baubranche, fordern den Neubau von jährlich 80.000 Sozialwohnungen - 53.000 mehr als 2018 - und weitere 75.000 durch den Ankauf von Belegrechten als Sozialwohnungen.

Nach Berechnungen im Auftrag der Verbände müsste der Staat seine Förderung dafür von zuletzt 2,4 Milliarden Euro auf 6,3 Milliarden Euro pro Jahr steigern.

Das Verbändebündnis fordert außerdem konkrete Hilfen für Bevölkerungsgruppen, die auf dem Wohnungsmarkt kaum noch eine Chance haben. In allen Kommunen müssten "Wohn-Härtefallkommissionen" eingerichtet und zehn Prozent aller neuen, barrierefreien Sozialwohnungen älteren, körperlich behinderten oder demenzkranken Menschen zur Verfügung gestellt werden.

(epd)

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