Mobbing findet oft in sozialen Netzwerken statt
Mobbing findet oft in sozialen Netzwerken statt

19.08.2019

Jugendärzte: Mobbing ist oft Grund für Schulabbruch Eltern sollen auf Alarmzeichen achten

Mobbing über soziale Netzwerke nehme zu, warnen die Jugendärzte. Sie seien oft die Ersten, die von dem Leid der Kinder und Jugendlichen hören. Eltern sollen stärker auf Signale ihrer Kinder wie Kopfschmerzen und Schlafstörungen achten.

Mobbing in sozialen Netzwerken spielt nach Erkenntnissen der Kinder- und Jugendärzte eine große Rolle für Schulschwänzer und -abbrecher. "Oft erzählen die Kinder und Jugendlichen uns zum ersten Mal von ihrem Leid", erklärte der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ) an diesem Montag in Köln. Neben kompromittierenden Fotos und Verleumdungen im Internet führten häusliche Probleme wie Trennung oder Dauerstreit der Eltern zu mangelndem Interesse für die Schule.

Auf Alarmzeichen achten

Eltern sollten feinfühlig auf die Anzeichen von Mobbing reagieren, so der BVKJ. Alarmzeichen könnten Kopfschmerzen, Schlafstörungen, nachlassende Noten oder eben im schlimmsten Fall Schulvermeidung sein. Helfen könnten Gespräche mit dem Kind, den Lehrern, Schulsozialarbeitern, der Erziehungsberatung oder einem Kinder- und Jugendarzt. "Dramatisieren Sie die Situation nicht, ermutigen Sie Ihr Kind nicht 'zurückzuschlagen", betonen die Mediziner. Eltern sollten ihrem Kind klarmachen, dass sie auf seiner Seite stehen und helfen, selbstständig aus der Opferrolle herauszufinden.

Schulabbrecher-Quote gestiegen

Die Mediziner verweisen auf eine 2017 veröffentlichte Caritas-Bildungsstudie. Danach verließen 2015 bundesweit 47.435 Jugendliche die Schule ohne Hauptschulabschluss. Damit stieg die Quote der Schulabbrecher bundesweit auf 5,9 Prozent und liegt damit über dem Niveau der Jahre 2014 mit 5,7 Prozent und 2013 mit 5,6 Prozent.

(KNA)

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