Meghan (r), Herzogin von Sussex, und Prinz Harry, Herzog von Sussex
Meghan (r), Herzogin von Sussex, und Prinz Harry, Herzog von Sussex
Einer der ersten Gratulanten: Justin Welby, anglikanischer Erzbischof von Canterbury
Einer der ersten Gratulanten: Justin Welby, anglikanischer Erzbischof von Canterbury
Queen Elizabeth II.
Queen Elizabeth II.
Prinz Charles
Prinz Charles
Die britische Herzogin Kate (l) trägt den britischen Prinz Louis, daneben kommen der britische Prinz William (M) mit den beiden Kindern Prinz George (2.v.l) und Prinzessin Charlotte
Die britische Herzogin Kate (l) trägt den britischen Prinz Louis, daneben kommen der britische Prinz William (M) mit den beiden Kindern Prinz George (2.v.l) und Prinzessin Charlotte

07.05.2019

Wie geht es weiter mit "Baby Sussex"? Bilder und Namen mit Spannung erwartet

Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury, gratulierte Prinz Harry und seiner Frau Meghan bereits am Montag zur Geburt ihres Sohnes. Vermutlich wird er im Sommer die Aufgabe übernehmen, "Baby Sussex" zu taufen.

Prinz Harry und seine Frau Meghan, der Herzog und die Herzogin von Sussex, haben es spannend gemacht. Die Geburt ihres ersten Kindes sollte fernab der Öffentlichkeit stattfinden. Als der Hof am Montag bekanntgab, dass die Herzogin in den Wehen liege, war das Kind längst auf der Welt. Am späten Nachmittag dann lüftete Prinz Harry überglücklich den Schleier.

Es ist ein gesunder Junge, obwohl die Wetten bei den Buchmachern auf der Insel so eindeutig auf ein Mädchen abgeschlossen wurden, dass Insider-Informationen vermutet wurden. Auch die bunten Blätter lagen mit ihren Spekulationen über eine kleinen Diana falsch.

Bekanntgabe des Namens?

Ab diesem Dienstag ist mit der Bekanntgabe des Namens zu rechnen. Philip? Charles? James oder Edward? Vielleicht aber auch nicht, die beiden können, müssen sich aber keinen Namen aus dem traditionellen Namenspool aussuchen. Und sollten sie es nicht tun, können sie sich dabei auf das Vorbild der Queen berufen.

Sie hatte damals im November 1948 leichte Schockwellen am konservativen Hof ausgelöst, als sie und Prinz Philip ihren Erstgeborenen Charles nennen wollten. Dies galt als schlechtes Omen, da der erste König mit dem Namen Charles 1649 hingerichtet worden war. Es ist bekannt, dass sie sich durchgesetzt haben, weil ihnen der Name Charles so gut gefiel.

Bislang läuft der kleine Junge unter dem Projektnamen "Baby Sussex", weil seine Eltern den Titel Herzog und Herzogin von Sussex tragen. Im englischen Adel ist es jedoch üblich, dass der älteste Sohn einen niedrigeren Adelstitel des Vaters trägt, in diesem Fall wäre es Earl of Dumbarton.

Sollte der Kleine weitere Geschwister bekommen, würden sie den Titel Lord oder Lady Mountbatten-Windsor tragen. Gut, dass die Eltern so prominent sind, sonst würden bei der Passkontrolle Beamte vermutlich kaum glauben wollen, dass es sich um eine Familie handelt, wenn der Herzog und die Herzogin von Sussex mit dem Earl of Dumbarton und Lord oder Lady Mountbatten-Windsor auf Reisen gehen.

In der Thronfolge an siebter Stelle

Wird das Royal Baby ein Prinz werden? Das liegt ganz bei der Queen, denn nur sie kann als Monarchin und Familienoberhaupt diesen Titel verleihen. Dabei wird sie sich an den Wünschen der Eltern orientieren. Ihre Tochter Prinzessin Anne hat für ihre beiden Kinder damals auf alle Titel verzichtet.

In der Thronfolge steht "Baby Sussex" an der siebten Stelle, rutscht aber weiter nach unten, falls Prinz William mit seiner Frau Kate noch ein weiteres Kind bekommen sollte. Damit sind die Aussichten für "Baby Sussex" auf den Thron so gering, dass es, wenn es einmal so weit ist, noch nicht einmal den König, wahrscheinlich seinen Onkel William, um Erlaubnis bei der Eheschließung bitten muss, um den Platz in der Thronfolge zu wahren.

Die kanadische Historikerin Carolyn Harris, im Netz bekannt als Royal Historian, sagte in einem Interview, dass bei den siebten in der Thronfolge das Medieninteresse bei der Geburt zwar sehr hoch war, dann aber zunehmend abflachte, besonders wenn sie in der Thronfolge weiter nach unten rutschten. Sie würden dann zwar noch bei Familienfeiern erscheinen und dürften auf dem Balkon vom Buckingham Palace winken, doch stünde ihnen die Möglichkeit offen, ein stärker selbstbestimmtes Leben zu führen.

Schöne Bilder und gute Nachrichten

Das Medieninteresse an "Baby Sussex" ist auch deswegen so hoch, weil die Mutter, ehemals Meghan Markle, eine bekannte US-amerikanische Schauspielerin war, geschieden ist und nach ihrer Selbstbezeichnung "mixed race" zwei unterschiedlichen Ethnien angehört. Das führte gelegentlich zu einer Berichterstattung mit rassistischen Untertönen, weil die Herzogin von Sussex so gar nicht aus den Schichten stammt, aus denen die Royals traditionell ihre Ehepartner wählen.

Die Queen hat Herzogin Meghan mit offenen Armen in der Royal Family aufgenommen und Prinz Harry und seine Frau haben es ihr gedankt. Denn die beiden haben gerade die wichtigsten Aufgaben der Royals mit Bravour erfüllt, nämlich eine glückliche Ehe zu führen, vorzeigbare Kinder zu produzieren und damit als Vorbild zu dienen. Schöne Bilder sollen die guten Nachrichten nun untermalen - und werden ab diesem Dienstag erwartet.

Christiane Laudage
(KNA)

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