Einheimische gehen in der Nähe von Trümmern in einem vom Tsunami verwüsteten Gebiet in Carita.
Einheimische gehen in der Nähe von Trümmern in einem vom Tsunami verwüsteten Gebiet in Carita.
Ein Bewohner in Carita geht an einem durch einen Tsunami beschädigten Ort vorbei.
Ein Bewohner in Carita geht an einem durch einen Tsunami beschädigten Ort vorbei.
Indonesien mit Lage des Vulkans Anak Krakatau und der betroffenen Gebiete
Indonesien mit Lage des Vulkans Anak Krakatau und der betroffenen Gebiete

27.12.2018

Caritas International leistet Hilfe nach Tsunami in Indonesien "Nothilfe erreicht die Menschen"

Kurz vor Weihnachten wurde Indonesien erneut von einem Tsunami getroffen. Lokale Teams der Caritas sind bereits im Einsatz, um Hilfe zu leisten. Die Situation wird aber durch starken Regen weiter erschwert.

DOMRADIO.DE: Wie stellt sich die Lage vor Ort aktuell dar?

Julia Gietman (Referatsleiterin Asien und Ozeanien​ bei Caritas International): Ich habe heute morgen mit einer Kollegin gesprochen, die im Süden von Java unterwegs ist. In einem Gebiet, wo offensichtlich noch wenig Hilfe angekommen ist. Das Schwierige ist im Moment, dass es sehr stark regnet und das hat zu massiven Fluten geführt. Die Häuser stehen halb unter Wasser und das kommt jetzt noch zusätzlich hinzu. 

DOMRADIO.DE: Was können die Helfer denn derzeit tun?

Gietman: Sie haben verschiedene Sachen unternommen. Wir konnten Nahrungsmittel, Hygiene-Sets, sauberes Wasser, Decken und Matratzen verteilen und medizinische Nothilfe leisten. In dem Gebiet geht es vor allem darum, wirklich erste Hilfe zu leisten und zu schauen, was tatsächlich benötigt wird. Generell haben die lokalen Teams die Menschen bislang schnell und umfassend erreicht.

DOMRADIO.DE: Wie geht man vor, wenn man nicht genau weiß, wann überhaupt ein Wiederaufbau von Häusern und Infrastruktur beginnen kann?

Gietman: Es geht wirklich darum, sich stündlich auf den aktuellen Stand zu bringen und zu schauen, wo man steht. Es gibt vor Ort eine relativ gut funktionierende Infrastruktur seitens der indonesischen Behörden in Form eines Katastrophenschutzes. Das bedeutet, die lokale Koordinierung muss natürlich recht eng sein. Das Militär ist dabei, die Leute zu suchen und hoffentlich viele zu finden. Das Krisengebiet ist auch nicht einheitlich.

Oben im Norden der Insel scheint die Situation ein bisschen stabiler zu sein. Da hoffen wir, dass man möglichst schnell in die sogenannte "Early Recovery"-Phase eintreten kann, also in den frühen und schnellen Wiederaufbau. Im Laufe der nächsten zwei, drei Tage können wir absehen, wie schnell man beginnen kann. 

DOMRADIO.DE: Caritas International hat 200.000 Euro Spenden bereitgestellt. Wie verteilen sich die Spenden?

Gietman: In der erste Phase benötigt man natürlich Geld, um Hilfen leisten zu können mit den konkreten Mitteln, die ich genannt habe. Viele Menschen haben wirklich alles verloren, Häuser sind komplett zerstört und Fischerboote kaputt. Die Lebensgrundlagen sind demnach teilweise komplett weg. Wenn man dann in den Wiederaufbau geht, hilft wirklich jeder Euro. Das ist dann tatsächlich die Phase, in der man den Menschen wieder auf die Beine helfen kann.

(DR)

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