Brot für die Welt
Brot für die Welt

09.08.2018

Präsidentin von Brot für die Welt zur Jahresbilanz Zu viel Augenwischerei?

Fast 70 Millionen Menschen waren im vergangenen Jahr weltweit auf der Flucht. Die Zahl der Hungernden ist 2017 auch gestiegen. Flucht und Hunger stehen auf der Agenda des evangelischen Entwicklungswerks Brot für die Welt.

282 Millionen Euro hatte das weltweit tätige Entwicklungswerk zur Verfügung, so viel konnte Brot für die Welt einnehmen. Das geht aus dem Bericht für das Jahr 2017 hervor. Im Jahr davor waren es noch 274 Millionen Euro.

Die Präsidentin, Cornelia Füllkrug-Weitzel, dankte bei der Vorstellung des Jahresberichts in Berlin allen Spenderinnen und Spendern sowie den kirchlichen und politischen Entscheidungsträgern für das Vertrauen in Brot für die Welt und die verlässliche Unterstützung der Arbeit.

Entwicklungsarbeit gebremst

Gleichzeitig aber kritisierte Füllkrug-Weitzel im DOMRADIO.DE-Interview, dass immer noch Augenwischerei betrieben und somit die Entwicklungs- und Flüchtlingsarbeit behindert werde. Dazu zählte sie zum Beispiel die Bekämpfung von Fluchtursachen.

"Damit ist häufig nur gemeint, dass man sich Flüchtlinge vom Hals hält, in dem man nordafrikanische Länder mit Entwicklungsgeldern anreizt, Flüchtlinge zurückzuhalten oder zurückzunehmen." Das habe mit der Fluchtursachenbekämpfung nur sehr wenig zu tun.

Mehr finanzielle Mittel

Nach Ansichten der Präsidentin müsse der Bundeshaushalt mehr Geld zur Verfügung stellen, um die wirtschaftliche Entwicklung, die Berufsausbildungchancen, die Ausbildungsmöglichkeiten und entsprechend Einkommensmöglichkeiten in Afrika zu fördern. Aktuell sei das Budget nur in einem ganz normalen Rahmen und das könne nicht sein, so Füllkrug-Weitzel.

Andere Ressorts der Bundesregierung müssten ihren Beitrag leisten, damit sich die Lebenssituation in vielen Ländern nicht weiter verschlechtere. "Waffenexportgenehmigungen werden nicht strikt genug gehandhabt", führte sie an. Darüber hinaus nannte sie den mehr Einsatz für den Klimaschutz und den Fairen Handel. Das heiße, "dass Entwicklung massiv zurückgedrängt wird".

Entwicklung werde dadurch gefördert, dass man einerseits mehr unterstützt. Und andererseits, dass man alles was sie schädigt und ihr entgegenwirkt, unterlässt.

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