Inklusion ist Thema beim ersten Heimspiel des 1. FC Köln
Inklusion ist Thema beim ersten Heimspiel des 1. FC Köln
Der Präsident des 1. FC Köln Werner Spinner (l) und seine Stellvertreter Toni Schumacher (r) und Markus Ritterbach
Der Präsident des 1. FC Köln Werner Spinner (l) mit seinen Stellvertretern Markus Ritterbach und Toni Schumacher (r)

24.08.2017

1. FC Köln setzt beim Heimspiel ein Zeichen für die Inklusion "Vorurteile auf dem Platz und am Rande des Spielfeldes abbauen"

Das erste Heimspiel des 1. FC Köln in der neuen Saison steht am Freitagabend ganz im Zeichen der Inklusion. Man wolle mit der Aktion Vorurteile abbauen und die wichtige Arbeit für Behinderte unterstützen, so die Verantwortlichen.

Im Spiel gegen den Hamburger SV tragen die Kölner Kicker das Logo der Aktion Mensch auf der Trikotbrust und setzen sich so für mehr Vielfalt im Fußball ein, wie die Organisatoren am Donnerstag mitteilten. "Mit unserem Aktionsspieltag wollen wir Berührungsängste und Vorurteile auf dem Platz und am Rande des Spielfeldes abbauen", sagte der Vizepräsident des 1. FC Köln, Markus Ritterbach.

Hauptsponsor Rewe unterstützt die Aktion Mensch für diesen Tag und stellt den Platz auf dem Trikot zur Verfügung. "Mit dieser Aktion wollen wir die wichtige gesellschaftliche Arbeit der Aktion Mensch für Menschen mit Behinderung sowie Kinder und Jugendliche unterstützen", betonte der Vorstandsvorsitzende der Rewe-Group und Aufsichtsratsvorsitzende des 1. FC Köln, Lionel Souque.

Als Verein "haben wir auch eine gesellschaftspolitische Verantwortung", wird FC-Präsident Werner Spinner auf Twitter zitiert. In diesem Jahr stehe die Inklusion im Vordergrund. "Das liegt uns wirklich am Herzen."

Symbolisches Zeichen für Inklusion

Neben dem "neuen Trikot" gibt es am Freitag zahlreiche weitere Aktionen, mit denen ein symbolisches Zeichen für Inklusion gesetzt werden soll. So laufen Sportler des Amputierten- sowie des Blindenfußball-Nationalteams und des Fußball-Leistungszentrums Frechen der Gold-Kraemer-Stiftung mit den beiden Mannschaften ein.

Ein 14-jähriger Junge mit Down Syndrom moderiert das Spiel gemeinsam mit dem Stadionsprecher, Servicekräfte mit und ohne Behinderung arbeiten Hand in Hand. Zudem kommentieren Tom Bartels, ARD-Kommentator, und Shary Reeves, Moderatorin und ehemalige Fußballerin, die Partie als prominente Blindenreporter für sehbehinderte Besucher.

Gesellschaft sensibilisieren

"Fußball ist ein wichtiger Inklusionstreiber, weil die Begeisterung dafür die Menschen zusammenführt. So können wir die Gesellschaft über das Erlebnis weiter für das Thema Inklusion im Stadion sensibilisieren", sagte der Vorstand der Aktion Mensch, Armin von Buttlar. Die Aktionen am Spieltag sind Teil der Kooperation zwischen der Stiftung des 1. FC Köln und der Aktion Mensch, die über die komplette Bundesligasaison 2017/18 laufen soll. Die Kooperation steht unter dem Motto "Spürbar inklusiv".

(epd, KNA)

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