Blick in eine Frankfurter Mülltonne
Lebensmittel in einer Mülltonne

22.07.2016

Ernährungsberaterin regt Lebensmittelkauf mit Augenmaß an "Nicht für die Tonne"

Beim Einkauf locken appetitlich aussehendes Obst oder Grillwürste zum Zugreifen. Doch vieles aus dem Einkaufswagen landet nicht im Magen, sondern im Müll. Das muss nicht sein, sagt Ernährungsberaterin Ute Gomm und rät zum Kauf mit Augenmaß.

domradio.de: Viele Lebensmittel werden in Deutschland weggeschmissen, aber das muss nicht sein sagt die Initiative "Zu gut für die Tonne!" des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Für eine Geburtstagsfeier oder ein Treffen mit Freunden ist die Hitze grade toll, man kann lang im Garten bleiben, aber das Essen leidet darunter. Was kann ich tun, damit mein Buffet nicht doch recht schnell in der Tonne landet?

Ute Gomm (Ernährungsberaterin beim aid-Infodienst): Das ist in der Tat schwierig. Im Grunde ist es am besten, man trägt das Essen erst dann auf, wenn es auch wirklich gegessen wird und lagert es bis dahin in den Kühlschrank. Wenn man dann gegessen hat und es bleiben noch Reste übrig, dann wäre es am besten, diese dann auch sofort in den Kühlschrank zu verfrachten, damit sie nicht so schnell verderben.

domradio.de: Wenn man die Meldungen hört, was in Deutschland im Laufe des Jahres alles an Essen weggeworfen wird, muss man sich auch die Frage stellen, ob wir uns falsch ernähren? Oder wie kommen diese Mengen zustande?

Gomm: Oftmals ist es tatsächlich ein logistisches Problem. Man kauft ein, man plant, aber dann kommen spontan andere Termine auswärts zu essen dazwischen und schon bleiben die eingekauften Lebensmittel liegen. Und das bekommt einigen Lebensmitteln nicht. Letztlich haben wir eine Wohlstandsgesellschaft, in der wir es uns offenbar leisten können, Essen wegzuwerfen, was wir eigentlich nicht tun sollten.

Es hilft deshalb nur, mit Augenmaß einzukaufen und zu versuchen, die Lebensmittel, die man nicht direkt verwerten kann, einzufrieren oder haltbar zu machen. Rohes Fleisch kann man auch anbraten und dann noch einmal für wenige Tage in den Kühlschrank legen und dann verzehren. 

Das Interview führte Silvia Ochlast.

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