Pokémon Go-Spieler
Pokémon Go ist der Renner auf Smartphones

14.07.2016

Museum Auschwitz fordert: Kein "Pokémon Go" auf Ex-Lagergelände Smartphone-Spiel an sensiblen Orten

Pokémons, PokéStops und Arenen sind die Bestandteile eines neuen Smartphone-Spiels, das einen wahren Boom ausgelöst hat: die Jagd nach den Monstern in reeller Umgebung. Allerdings ist das Spiel nicht überall angemessen.

Die Gedenkstätte Auschwitz hat die Macher der Smartphone-App "Pokémon Go" aufgefordert, das Gelände des ehemaligen deutschen Konzentrationslagers aus dem Spiel zu entfernen. Damit habe das Museum auf Bilder der virtuellen Monster vor historischen Gedenktafeln reagiert, die in US-Medien veröffentlicht worden waren, sagte Museumssprecher Bartosz Bartyzel am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir gehen davon aus, dass die Bilder echt sind und es möglich ist, das Spiel auf dem Gelände des Museums Auschwitz-Birkenau zu spielen", sagte er. Die Spielehersteller hätten bereits reagiert, man sei in Kontakt, hieß es. Zum Stand der Gespräche wollte das Museum zunächst keine Angaben machen.

Bislang keine Monsterjäger aufgefallen

Die App von Nintendo und Niantic Labs ist in Polen noch nicht offiziell eingeführt worden. Das Spiel, das auf realen Geo-Daten basiert und meist im Freien gespielt wird, löste trotzdem bereits einen Hype aus. Dem Personal der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau fielen bislang nach eigenen Angaben jedoch keine Besucher auf, die mit dem Smartphone Monster gejagt hätten.

Kölner Dom eine Pokémon-Arena

Mit dem Pokémon-Boom in den Innenstädten rücken auch die Kirchen in das Visier der Spieler. So fungiert etwa der Kölner Dom in dem realitätsbasierten Online-Spiel als eine so genannte Pokémon-Arena. Arenen sind Kampfzonen, in denen sich zwei Spieler duellieren können. Sollten im virtuellen Dom Monster aufploppen, muss die Kathedrale aber nicht betreten werden, um die Pokémons zu bekämpfen. Nach Expertenangeben können sie auch von außen bekämpft werden, so genau seien die GPS-Daten nicht. Im Übrigen gilt, abgesehen von der Respektlosigkeit, im Kölner Dom ein Handyverbot.

(dpa, DR)

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