Historischer Waffenstillstand in Kolumbien
Historischer Waffenstillstand in Kolumbien

28.06.2016

Caritas fordert weiteren Einsatz für Frieden in Kolumbien Krise noch nicht überwunden

Trotz des Waffenstillstands in Kolumbien dürfen internationale Organisationen nach Einschätzung der Caritas im Einsatz für den Frieden nicht nachlassen.

"Die Unterzeichnung des Abkommens bedeutet noch nicht, dass die Krise überwunden ist", sagte Caritas-Referentin Linda Tenbohlen am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) in Freiburg. Der Bevölkerung gehe es nicht von einem Tag auf den anderen besser. "Daher sollte Kolumbien nicht gleich wieder aus den Medien verschwinden", so Tenbohlen.

In der vergangenen Woche hatten sich die kolumbianische Regierung und die marxistischen FARC-Rebellen auf einen Waffenstillstand geeinigt. Er gilt als entscheidender Schritt zur Unterzeichnung eines umfassenderen Friedensvertrags. Kolumbien steht zugleich auf der Liste der Vergessenen Krisen des Europäischen Amtes für humanitäre Hilfe (ECHO), für die sich Caritas und das Auswärtige Amt besonders einsetzen.

Im Laufe des bewaffneten Konflikts in Kolumbien, der 1964 begann, kamen laut Schätzungen rund 200.000 Menschen ums Leben. Die FARC entstand 1964. Mit rund 9.000 Kämpfern ist sie die größte Rebellenorganisation Lateinamerikas. Ihr werden schwere Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen; die EU stuft sie als Terrororganisation ein.

(KNA)

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