Insulin senkt den Blutzuckerspiegel
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07.04.2016

WHO warnt vor rasanter Ausbreitung von Diabetes Weltweit mehr als 400 Millionen Erwachsene erkrankt

Die Weltgesundheitsorganisation WHO warnt am Weltgesundheitstag vor den Folgen von Diabetes. Übergewicht und Bewegungsmangel können zur Zuckerkrankheit führen. Insbesondere in armen Ländern leiden immer mehr Menschen an der Krankheit.

Immer mehr Menschen erkranken laut Weltgesundheitsorganisation (WHO) an Diabetes. Die Zahl der Erwachsenen mit der Krankheit habe sich von 108 Millionen im Jahr 1980 auf 422 Millionen im Jahr 2014 fast vervierfacht, hieß es in einem am Mittwoch in Genf veröffentlichten Diabetes-Bericht der WHO. Zudem breite sich die Krankheit verstärkt unter Kindern und Jugendlichen aus.

Meiste Todesfälle vermeidbar

Anlässlich des Weltgesundheitstages am 7. April hielt die Organisation fest, dass die chronische Krankheit im Jahr 2012 rund 1,5 Millionen Todesfälle verursacht habe. Zudem hätten erhöhte Blutzuckerwerte zum Tod weiterer 2,2 Millionen Menschen geführt, etwa durch Herzerkrankungen. Die meisten der Todesfälle seien vermeidbar, erklärte die WHO. Der Weltgesundheitstag ist in diesem Jahr dem Thema Diabetes gewidmet. Es handelt sich um den ersten derartigen Bericht der WHO.

Die meisten Erkrankungen, die in der Regel schleichend verlaufen, und die meisten Todesfälle treten den Angaben zufolge in armen Ländern auf. WHO-Generaldirektorin Margaret Chan forderte die Länder auf, die Ausbreitung von Diabetes energisch zu bekämpfen. Die Regierungen müssten mehr Geld in die Diagnose und die Behandlung investieren, um Millionen Menschen vor einem frühzeitigen Tod zu bewahren. Zudem verursache Diabetes enorme wirtschaftliche Schäden, da die Erkrankten ihr Leistungspotenzial nicht voll ausschöpfen könnten.

Mangelnde Versorgung in armen Ländern

Die Stiftung Weltbevölkerung forderte anlässlich des Weltgesundheitstages eine bessere medizinische Versorgung von Menschen in armen Ländern, nicht zuletzt mit Blick auf die zahlreichen Diabetiker. Von mangelnder Versorgung seien mehr als eine Milliarde Menschen betroffen, die an armutsbedingten Krankheiten leiden. Es müsse allen Menschen möglich sein, bezahlbare und wirksame Gesundheitsdienste in Anspruch zu nehmen, forderte die Geschäftsführerin der Stiftung, Renate Bähr. "Der Weltgesundheitstag sollte ein Weckruf sein, hier endlich zu handeln."

Diabetes ist eine chronische nicht übertragbare Krankheit, die durch einen überhöhten Blutzuckergehalt charakterisiert ist. Diabetes kann zu Herzinfarkten, Gehirnschlägen, Blindheit und Nierenversagen führen. Zudem tragen Diabetiker ein erhöhtes Risiko, Gliedmaßen wie Unterschenkel durch Amputation zu verlieren.

Übergewicht und Fettleibigkeit gehören laut WHO zu den häufigsten Ursachen für eine Diabetes-Erkrankung. Die WHO empfiehlt eine ausgewogene Ernährung und viel körperliche Bewegung, um eine Erkrankung zu vermeiden.

(epd)

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