HSV-Fans beim Public Viewing zum Relegations-Rückspiel am 1.6.15
Klassenerhalt des HSV: Freude bei den Fans
Erzbischof Werner Thissen
Erzbischof em. Werner Thissen

02.06.2015

Wegen HSV-Klassenerhalt Spende an Misereor "Gott sei Dank eine Mannschaft"

Der Hamburger SV bleibt in der Ersten Liga - darüber kann sich auch Misereor freuen. Der ehemalige Hamburger Erzbischof und HSV-Fan Werner Thissen spendet wegen des Nichtabstiegs zusammen mit anderen 1200 Euro an das Hilfswerk.

domradio.de: Waren Sie es, der in der 90. Minute Stoßgebete in den Himmel geschickt hat?

Erzbischof em. Werner Thissen: Nein, ich bete nicht für den Sieg. Ich bete manchmal für ein faires Spiel. Aber ich war natürlich erfreut, dass es so ausgegangen ist.

domradio.de: Hamburg ist das letzte Gründungsmitglied der Bundesliga, das noch nie abgestiegen ist. Gestern ist der HSV dann mit einem knappen Sieg in der Nachspielzeit dem Abstieg entkommen. Haben sie damit noch gerechnet? Es sah ja eher schlecht aus...

Thissen: Ich hatte die Hoffnung nie aufgegeben. Ich weiß aus jahrzehntelanger Fußballerfahrung, dass bis zum Schlusspfiff alles möglich ist. 

domradio.de: Wie meinen Sie, könnte der HSV solche dramatische Spiele wie das gestrige vermeiden? Haben Sie da Tipps an den Trainer Bruno Labbadia?

Thissen: Es war bisher immer klar, dass der HSV gute Einzelspieler hat, aber eine schlechte Mannschaft ist. Das ist ja eines der Geheimnisse des Fußballs, dass beides dazu gehört: Tüchtige einzelne Spieler, die sich einsetzen, aber die dann auch gemeinsam eine Mannschaft bilden. Daran hat es bisher gehapert. Gestern Gott sei Dank nicht. 

domradio.de: Jetzt hat der HSV gewonnen und gestern im Interview bei uns haben Sie ja versprochen, dass Sie bei einem Verbleib in der Bundesliga 1000 Euro an Misereor spenden. Fließen jetzt dieses Geld?

Thissen: Ja, es ist sogar noch etwas mehr geworden. Gestern Abend nach dem Spiel rief noch jemand an und sagte, dass er sich auch daran beteiligt. Jetzt sind es schon 1200 Euro und vielleicht wird es ja noch ein bisschen mehr. 

domradio.de: Haben Sie denn eine Idee, wie Misereor das Geld einsetzen könnte?  

Thissen: Ich war ja lange Jahre Beauftragter für das Hilfswerk und kenne mich deshalb in südlichen Ländern ein wenig aus. Mich hat immer sehr das Attat-Krankenhaus in Äthiopien beeindruckt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass das Geld dort gut angelegt ist.

 

Die Fragen stellte Tobias Fricke.

(dr)

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