Liebesschlösser in Köln
Liebesschlösser in Köln
Liebesbeweis auf der Domplatte
Liebesbeweis auf der Domplatte

14.02.2015

Heute ist Valentinstag Eine Hommage an die Liebe

Es ist der Tag der Liebenden. Rote Rosen, Pralinen oder ein Wochenende zu zweit: Am Valentinstag bekunden Paare ihre Liebe mit kleinen Aufmerksamkeiten. Auch die rosarote Brille der Kölner nimmt heute Gestalt in ganz besonderen Liebesbeweisen an.

Er bedankt sich für zwei „wundervolle Jahre“: Andy hat seiner Dani heute in ganz besonderer Weise seine Liebe bewiesen: Er baute ihr ein großes rotes Herz vor dem Hauptportal des Kölner Domes auf. Auf dem 1,60 Meter großen Herz hat er aufgeschrieben, wie er seine Liebste kennen und lieben gelernt hat. Sein letzter Satz übrigens: Der Wunsch an die Stadt Köln, das Herz doch bitte stehen zu lassen, er würde es selbst später wieder abholen kommen. Das Herz zieht auch bei den vorbeiströmenden Karnevalsjecken alle Aufmerkamkeit auf sich. Sie lassen sich mit dem selbstgebastelten Liebesbeweis fotografieren.

Ein Liebesschloss

Ein Schloss für die Liebe haben sich Annemarie und Hans-Joachim Grieser "gebaut". Seit 60 Jahren sind die beiden verheiratet. Zur Diamantenen Hochzeit haben sie ein Schloss an der Hohenzollernbrücke aufgehängt. Sie besiegeln damit ihre jahrelange Liebe. Das Geheiminis für ihre glückliche Ehe liege auch in einem toleranten und rücksichtsvollen Umgang miteinander, erzählt Annemarie Grieser im domradio.de-Interview.

Der Heilige Valentin

Heute ist nach dem alten katholischen Heiligenkalender das Fest des heiligen Valentin. Der Brauch, einem geliebten Menschen an diesem Tag etwas zu schenken, leitet sich aus Heiligenlegenden und antiken Traditionen her. Um das Leben Valentins ranken sich mehr Fragen und Spekulationen als gesicherte Antworten.

Das Gedenken gilt möglicherweise dem Valentin, der im dritten Jahrhundert als Bischof von Terni in Umbrien amtierte und um das Jahr 268 in Rom als Märtyrer starb. Vielleicht handelt es sich aber auch um den römischen Priester Valentin, der am 14. Februar 209 das Martyrium erlitt. Trotz eines Verbotes des Kaisers Claudius II. soll er Liebespaare nach christlichem Zeremoniell getraut und in Partnerschaftskrisen geholfen haben.

Dass der Valentinstag der Tag der Verliebten ist, könnte auch daher stammen, dass die Kirche in frühen Zeiten am 14. Februar das Fest der Darstellung Jesu im Tempel beging - auch im biblischen Bild des Bräutigams. Vom himmlischen Bräutigam blieb später nur der Bräutigam über - und aus dem kirchlichen wurde ein weltlicher Festtag.

Die Liebes-Lotterie

Der Valentinstag hat auch heidnische Wurzeln. Mitte Februar gedachte man im Alten Rom der Göttin Juno, die als Schützerin von Ehe und Familie galt. Die Frauen bekamen Blumen geschenkt. Ebenfalls im Umkreis des 14. Februar wurde das Fest des Hirtengottes Lupercus gefeiert. In einer "Liebes-Lotterie" fanden junge Frauen und Männer durch Losentscheid zueinander.

Seit dem späten 14. Jahrhundert gilt der Valentinstag in England und Frankreich als "Tag der Verliebten". In Deutschland kamen Valentinsgrüße erst nach dem Zweiten Weltkrieg durch Einflüsse aus den USA in Mode.

Valentinstag im Erzbistum Köln

Am Valentinstag feiert Stadtdechant Monsignore Robert Kleine um 17.30 Uhr einen Gottesdienst für Paare im Kölner Dom am Dreikönigsschrein mit anschließender Segnung. Von 21 bis 22 Uhr kann man im "Kapellchen" im Brauhaus Früh am Dom, "Kölschen Leedchern und Verzällchern für et Hätz" lauschen. Musik und Texte werden von Magdalene Imig und Stephan Baur vorgetragen. Am 15. Februar wird außerdem ab 15 Uhr eine GPS-Rallye für Liebespaare angeboten. Mit dem GPS-Gerät finden diese dann zielsicher an verträumte Orte rund um den Kölner Dom.

  

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