Soldatenwallfahrt in Lourdes
Soldatenwallfahrt in Lourdes

19.05.2017

​Internationale Soldatenwallfahrt beginnt für deutsche Soldaten Gegen blinden Gehorsam

​Mit einem Gottesdienst an der Mariengrotte von Lourdes ist am Freitag die Internationale Soldatenwallfahrt für die deutschsprachigen Pilger eröffnet worden. Der österreichische Militärpfarrer Oliver Hartl rief in seiner Predigt dazu auf, Gegensätze zu überwinden. 

Verschiedenheit müsse als Lebendigkeit gesehen werden, so Hartl weiter. Die treibende Kraft dabei sei der Glaube in den Ländern. Er betonte zudem den Zusammenhalt in und unter den Armeen. "Wir müssen miteinander denken, reden und tun." 

Der Militärpfarrer rief die Soldaten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auch dazu auf, mutig ihren Glauben zu bezeugen. Er warnte gleichzeitig vor blindem Gehorsam. "Wir dürfen nach unserem Gewissen frei denken und handeln, auch der Soldat."

"Dona nobis pacem"

Bis Dienstag treffen sich in Lourdes Soldaten aus 48 Nationen zur 59. Internationalen Soldatenwallfahrt. Sie steht unter dem Motto "Dona nobis pacem - Gib uns deinen Frieden". Die weltweit größte Pilgerfahrt für Militärangehörige geht zurück auf das Jahr 1944, als französische Soldaten erstmals gemeinsam nach Lourdes reisten.

Die erste Internationale Soldatenwallfahrt fand 1958 statt. Soldaten aus ehemals verfeindeten Ländern sollten dabei Versöhnung und Gemeinschaft erfahren.

Millionen pilgern jedes Jahr nach Lourdes

Die kleine Stadt am Fuß der Pyrenäen ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte der Welt. Dort soll im Jahr 1858 die Gottesmutter Maria dem damals 14-jährigen Hirtenmädchen Bernadette Soubirous (1844-1879) insgesamt 18 Mal erschienen sein. Jährlich kommen rund sechs Millionen Pilger nach Lourdes; Kranke und Behinderte erhoffen sich von dem hier entspringenden Wasser Heilung von ihren Leiden. Mehrere tausend Heilungen sind dokumentiert.

(KNA)

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