"The Catholic Chapel of The Holy Cross" bei Red Rocks, Sedona (Arizona)
"The Catholic Chapel of The Holy Cross" bei Red Rocks, Sedona (Arizona)
Oura-Kirche in Nagasaki
Oura-Kirche in Nagasaki
Kirche in Bukoba, Tansania
Kirche in Bukoba, Tansania
Church of the Good Shepherd am Lake Tekapo (Neuseeland)
Church of the Good Shepherd am Lake Tekapo (Neuseeland)

22.08.2017

domradio.de-Aktion "Meine Urlaubskirche" mit großer Resonanz In Neuseeland, Tansania oder Arizona

Wo steht sie und wie sieht sie aus: die schönste "Urlaubskirche"? Die domradio.de-Aktion "Meine Urlaubskirche" hat große Resonanz ausgelöst - mehr als 200 Einsendungen sind bislang eingegangen. Eine kleine Auswahl der Gotteshäuser.

Magischer Moment in Neuseeland

Rainer Schmitz war mit dem Wohnmobil am anderen Ende der Welt unterwegs. Mitten in der malerischen Landschaft Neuseelands steht "seine" Urlaubskirche - die  "Church of the Good Shepherd" am Lake Tekapo. Das Gotteshaus steht einsam auf einem Felsen, im Hintergrund der See und dahinter die Berge. "Das Altarbild dieser Kirche ist ein riesiges Fenster. Man guckt praktisch auf Gottes Werk und das, was Gott hergestellt hat, dieser große Berg", so Rainer Schmitz. Er und seine Frau saßen bei dem Besuch seines Sohnes und der australischen Schwiegertochter auf der Kirchenbank, guckten zum Fenster raus und ließen die besondere Atmosphäre auf sich wirken, ein magischer Moment in einer Urlaubskirche.

Kunstvolle Erinnerung an Christenverfolgung in Japan

Johannes Shimizu aus Neuss hat japanische Wurzeln. Es ist ein Grund warum er schon oft in Japan war. Die Oura-Kirche in Nagasaki ist "seine" Urlaubskirche. Als die Christenverfolgung 1864 beendet war, wurde die Oura-Kirche als erstes christliches Gotteshaus errichtet. Schon 1597 stand an dieser Stelle eine Kirche, die 26 Gläubigen wurden jedoch dort gekreuzigt. Daher heißt die Oura-Kirche auch "Kirche der 26 heiligen Märtyrer". Sie ist sowohl innen als auch außen kunstvoll gestaltet. Johannes Shimizu gefallen vor allem die bunten Fenster, die nur ein Grund dafür sind, dass sie ein Touristenmagnet in Nagasaki sind. Die japanische Regierung will im Jahr 2018 bei der UNESCO beantragen, dass sie in die Liste des Weltkulturerbes aufgenommen werden soll.  

Inspirierendes Gemeindeleben im tansanischen Bukoba

Für Thomas Rösler steht seine Urlaubskirche in Tansania, in der Stadt Bukoba an der Westküste des Viktoriasees. Vor gut einem Jahr ist die Kirche erst fertig gebaut worden. Eine große und ungewöhnlich gestaltete Kirche, sagt Thomas Rösler. Die bunten Kirchenfenster und hellen Kirchenmauern spiegeln das fröhliche Miteinander und die Offenheit der Gemeinde von Bukoba wider. "Die Afrikaner sind sowieso viel freundlicher in der Kirche wie wir. Die singen, klatschen und gehen mit – bewegen sich auch dabei", so Rösler. Seit 25 Jahren hat die Heimatgemeinde St. Heinrich von Thomas Rösler in Witzhelden/Leichlingen eine Partnerschaft mit der afrikanischen Gemeinde in Bukoba. Die neu gebaute Kirche und das Gemeindeleben sind für ihn eine Erfahrung, die zum Nachdenken anregt.

In Kapelle auf Felsvorsprung in Arizona den Frieden gefunden

Ilsetraud Ix hat "ihre" Urlaubskirche zufällig auf einem Ausflug mit Verwandten entdeckt. Es ist eine Kapelle im Norden des US-Bundesstaats Arizona – "the Catholic Chapel of The Holy Cross". Sie steht auf einem 60 Meter hohen Felsvorsprung in den Red Rocks bei Sedona. Die Künstlerin und Ranchbesitzerin Marguerite Brunswig Staude hat sie 1932 bauen lassen. Sie war eine tief gläubige Katholikin und hat diese Kapelle als Andenken an ihre Eltern errichtet, die sich sehr für Menschen in Notlagen engagiert hatten. Die Kapelle hat sich nach einem berühmten Vorbild bauen lassen – dem Empire State Building in New York. Am Eingang zur Kapelle ist ein Schild angebracht, auf dem steht – Frieden für alle, die hier eintreten. so hat es auch Ilsetraud Ix empfunden: "Es ist ein Ort wo sich Himmel und Erde berühren."

Christian Schlegel

(DR)

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