Plastikmüll verschmutzt die Meere und Strände
Plastikmüll verschmutzt die Meere und Strände

08.06.2018

WWF warnt vor Plastikverschmutzung "Mittelmeer droht zur Plastikfalle zu werden"

Zum Tag der Meere warnt die Umweltschutzorganisation WWF vor einer akuten Bedrohung des Mittelmeers wegen Plastikverschmutzung. Ungesicherte Mülldeponien, illegale Abfallentsorgung und Touristen sorgten dafür, dass der Müll ins Wasser gelange.

Nach einem zum Tag der Meere am Freitag in Hamburg veröffentlichten Report des "World Wildlife Fund for Nature" (WWF) befinden sich mit 1,25 Millionen Fragmenten pro Quadratkilometer Rekordmengen an Mikroplastik in dem Gewässer. Obwohl das Mittelmeer nur aus einem Prozent des weltweiten Wassers bestehe, seien dort sieben Prozent des weltweiten Mikroplastiks. Es sei das sechstgrößte Sammlungsgebiet für Meeresmüll.

"Das Mittelmeer ist fast vollständig von besiedelten Küsten umgeben und droht zu einer Plastikfalle zu werden", sagte die WWF-Leiterin für Meeresschutz, Heike Vesper. "Ungesicherte Mülldeponien in Meeresnähe, illegale Abfallentsorgung in Flüsse, aber auch touristische Aktivitäten sind Quellen, aus denen Plastikmüll ins Mittelmeer gelangt."

Mittelmeer als Urlaubsziel verstärkt das Müllproblem

Laut Report stammt der Abfall hauptsächlich aus der Türkei und Spanien, gefolgt von Italien, Ägypten und Frankreich. Die Beliebtheit des Mittelmeers als Urlaubsziel verschärfe das Müllproblem noch. Während der Sommermonate steigerten die 320 Millionen Touristen pro Jahr, die im Mittelmeerraum Urlaub machen, die Abfallbelastung des Meeres um 40 Prozent.

In der Natur und Tierwelt des Mittelmeers hat der Plastikmüll laut Report bereits deutliche Spuren hinterlassen. Unter anderem hätten 18 Prozent der Thun- und Schwertfische Plastik im Magen. Vesper forderte internationale Lösungen: "Wir brauchen ein Paris-Abkommen für den Ozean, das die Verschmutzung der Weltmeere stoppt."

(KNA)

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