Kinder in der Ukraine
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18.05.2021

Bischöfe rufen zu Spenden für Renovabis-Pfingstaktion 2021 auf Finanzielle Einbußen wegen der Pandemie

Die deutschen katholischen Bischöfe haben zu Spenden für die Renovabis-Pfingstaktion 2021 aufgerufen. Sie steht unter dem Motto "DU erneuerst das Angesicht der Erde. Ost und West in gemeinsamer Verantwortung für die Schöpfung".

Angesichts der Corona-Pandemie könne die Aktion nur eingeschränkt durchgeführt werden, heißt es in einer Mitteilung der Deutschen Bischofskonferenz vom Dienstag in Bonn. Viele Veranstaltungen hätten abgesagt werden müssen. Auch die Gottesdienste zu Pfingsten, an denen in der Kollekte für das Hilfswerk gesammelt werde, könnten nur eingeschränkt stattfinden. Deshalb bitten die Bischöfe, direkt an das Hilfswerk zu spenden.

Ökologische Probleme im Osten Europas

In seiner Enzyklika "Laudato si" habe Papst Franziskus mit drastischen Worten die Situation des Planeten beschrieben, erinnern die Bischöfe. Auch im Osten Europas gebe es viele Wunden. Als Beispiele werden die anhaltende Strahlenverseuchung in Belarus und der Ukraine durch die Tschernobyl-Katastrophe genannt, die Luftverschmutzung in Polens Kohlerevieren oder die Mülldeponien in Albanien.

Die Pfingstaktion richte den Blick auf die ökologischen Probleme im Osten Europas. Die Covid-19-Pandemie habe noch einmal mehr die Verletzlichkeit der Menschheit gezeigt.

Das 1993 gegründete katholische Osteuropa-Hilfswerk Renovabis mit Sitz in Freising will den Kirchen in den ehemaligen kommunistischen Ländern bei der Erneuerung von Gesellschaft und Kirche helfen. Dessen am Dienstag vorgelegter Jahresbericht 2020 steht indes ganz im Zeichen der Pandemie. Die Covid-19-Krise habe die Arbeit der Solidaritätsaktion fast das komplette Jahr über verändert und geprägt, heißt es.

Einbruch bei den Kollekten

Demnach erlebten die Kollekten einen deutlichen Einbruch um rund ein Drittel auf 3,01 Millionen Euro (2019: 4,39 Millionen Euro). Dafür habe es ein Plus bei den Spenden und Erbschaften gegeben. Seien 2019 in diesem Bereich 6,49 Millionen Euro verzeichnet worden, so seien es im vergangenen Jahr 8,79 Millionen Euro gewesen.

Trotz der Umstände habe es "ein echtes Zusammenstehen in der Not" gegeben, sagte Hauptgeschäftsführer Christian Hartl. So sei es auch in schwierigen Zeiten gelungen, den Partnern im Osten Europas mit 24,8 Millionen Euro zu helfen und 578 Projekte zu fördern.

Mehr als die Hälfte des Geldes sei Sozial- und Bildungsprojekten zugute gekommen, der christlichen Medienarbeit sowie der Entwicklung von Laienstrukturen und katholischer Verbandsarbeit. Auch seien 56 coronabezogene Projekte in 18 Ländern mit 1,1 Millionen Euro bezuschusst worden.

(KNA)

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