Auf der ersten Synodalversmmlung (Archiv)
Junge Menschen bei den Beratungen der Synodalversammlung am 31. Januar 2020

03.09.2020

Voderholzer-Kritik kann Thema der Regionenkonferenzen sein Es gibt Gesprächsbedarf

Die Kritik des Regensburger Bischofs Rudolf Voderholzer am Reformdialog Synodaler Weg wird möglicherweise Thema der fünf Regionenkonferenzen am Freitag. Das stellten die Pressesprecher des Synodalen Weges nun in Aussicht.

Voderholzer hatte am Mittwoch Verfassern eines Arbeitspapiers zum Thema Frauen und Kirche vorgeworfen, gegen Verabredungen verstoßen zu haben. So seien Textbestandteile veröffentlicht worden, die vorher noch hätten beraten werden sollen. Die Passagen enthielten zudem eine "einseitig verfälschte Bibeltheologie", so Vorderholzers Kritik.

In den Regionalkonferenzen besprechen

Die Pressesprecher des Synodalen Weges betonten dazu auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA), Vorderholzers Punkte müssten im entsprechenden Forum zum Thema Frauen und Kirche selbst "angesprochen und gemeinsam geklärt werden". Dem Präsidium des Synodalen Wegs seien klare und transparente Verfahren auf allen Beratungsebenen wichtig. Sachfragen könnten am Freitag "in den Regionenkonferenzen besprochen werden, wenn sie dort aufgeworfen werden".

Voderholzer wurde nach eigenem Bekunden nicht formal korrekt in die Erarbeitung des Entwurfs eingebunden: "Ich protestiere gegen dieses Vorgehen", schrieb er. Und betonte weiter, er hoffe nicht, dass das Arbeitspapier dazu diene, die Teilnehmer in eine bestimmte Richtung zu lenken. Er wende sich auch gegen den Argumentationsstil, "der jedes theologische Niveau vermissen lässt".

Mit Treffen in Berlin, Dortmund, Frankfurt, Ludwigshafen und München setzt der Synodale Weg zur Zukunft kirchlichen Lebens in Deutschland am Freitag seine Arbeit fort. Wegen der Pandemie wurde die eigentlich Anfang September vorgesehene Synodalversammlung um rund ein halbes Jahr verschoben.

Folgen der Pandemie Schwerpunktthema

Ein inhaltlicher Schwerpunkt liegt auf den Folgen der Pandemie. Am Freitagnachmittag stehen auch Aussprachen zu den Themen Frauen sowie Sexualität auf dem Programm. Entschieden wird dort jedoch nichts, weil das nur auf einer Synodalversammlung geschehen kann.

Ein Ziel des von den Bischöfen und dem Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) gestarteten Initiative ist, nach dem Missbrauchsskandal Vertrauen zurückzugewinnen. Die in der katholischen Kirche einmalige Form des Dialogs zwischen Laien und Bischöfen war ursprünglich auf zwei Jahre angelegt und dauert nach derzeitigem Planungsstand bis Februar 2022.

(KNA)

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