17.03.2021

Papst stellt sich hinter Protestbewegung in Myanmar "Die Gewalt soll aufhören"

Papst Franziskus hat die Militärjunta in Myanmar in einem eindringlichen Appell zum Einlenken aufgerufen. "Auch ich knie auf den Straßen von Myanmar nieder und sage: Die Gewalt soll aufhören," so der Papst.

"Auch ich breite meine Arme aus und sage: Der Dialog soll herrschen", sagte das Kirchenoberhaupt in einer Videobotschaft am Mittwoch im Vatikan. Unzählige Menschen, vor allem junge, verlören ihr Leben, "um ihrem Land Hoffnung zu bieten", erklärte der Papst.

Gewaltsame Niederschlagung von Protesten

Bei der gewaltsamen Niederschlagung von Protesten gegen die Militärmachthaber in dem südostasiatischen Staat sind nach Angaben von Aktivisten mehr als 180 Demonstranten getötet worden. Am Mittwoch stellte sich laut Medienberichten auch die einflussreiche Vereinigung buddhistischer Mönche gegen die Armeeführung.

Eine "bewaffnete Minderheit" foltere und töte unschuldige Zivilisten, erklärte demnach das State Sangha Maha Nayaka Committee, ein staatliches Gremium buddhistischer Vertreter.

(KNA)

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