Hiroshima nach dem Atombombenabwurf 1945
Hiroshima nach dem Atombombenabwurf 1945
Kardinal Thomas Aquinas Manyo Maeda (l.), Erzbischof von Osaka, und Papst Franziskus am 29. Juni 2015 im Vatikan.
Kardinal Thomas Aquinas Manyo Maeda (l.), Erzbischof von Osaka, und Papst Franziskus am 29. Juni 2015 im Vatikan.

20.12.2018

Papstreise nach Hiroshima und Nagasaki in 2019 Besuch in Japan

Papst Franziskus hat angekündigt, 2019 nach Japan reisen zu wollen. Das berichtet die japanische Zeitung "The Mainchi". Die weiteren Planungen sind nach dem Besuch des Erzbischofs von Osaka, Kardinal Maeda, im Vatikan vorangeschritten.

Die Zeitung "The Mainchi" zitiert den Erzbischof von Osaka, Kardinal Thomas Manyo Maeda. Dieser hatte nach seinem Besuch im Vatikan zu Wochenbeginn von entsprechenden Plänen berichtet. Sollte der Plan verwirklicht werden, wäre es der zweite Papstbesuch in Japan. Auch Johannes Paul II. (1978-2005) war 1981 in Hiroshima und Nagasaki.

Für die Opfer der Atombombenabwürfe beten

Der Kardinal sagte, der Papst wolle vor Ort für die Opfer der Atombombenabwürfe beten. Ministerpräsident Shinzo Abe hatte den Papst 2014 eingeladen, später taten dies auch die Bürgermeister der beiden Städte. Manyo Maeda stammt selbst aus der Präfektur Nagasaki; seine Mutter hatte das Atom-Inferno überlebt. Franziskus machte Manyo Maeda im Juni zum Kardinal. Er ist der sechste japanische Kardinal der Geschichte.

Die Zahl der Katholiken in Japan mit rund 440.000 oder 0,3 Prozent der nationalen Bevölkerung ist klein. Gleichwohl hat das Land eine lange Missionsgeschichte, die mit der Ankunft des Jesuitenheiligen Franz Xaver 1549 im Südwesten Japans begann. Im Sommer wurde ein Dutzend Stätten in den Präfekturen Nagasaki und Kumamoto, die mit verfolgten Christen in Verbindung stehen, in die Liste des Unesco-Weltkulturerbes aufgenommen.

(KNA)

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