Papst Franziskus
Papst Franziskus

07.11.2018

Friedensappell des Papstes Herz statt Waffen

Mit einer Videobotschaft ruft Papst Franziskus zu energischem Einsatz für Frieden auf. "Wir alle wollen Frieden. Und mehr als jeder andere will ihn, wer darunter leidet, wenn er fehlt", so der Papst zu seinem Gebetsanliegen für den November.

Das Thema lautet: "Beten wir gemeinsam, dass die Sprache des Herzens und des Dialog stets stärker sind als die Sprache der Waffen."

Trotz vieler guter Worte gebe es keinen Frieden in der Welt, "solange wir keinen Frieden im Herzen haben", mahnt der Papst. Stattdessen ruft er dazu auf, "mit null Gewalt und 100 Prozent Zärtlichkeit" einen Frieden zu bauen, "der niemanden ausschließt".

In dem vom Vatikan veröffentlichten Kurzfilm sind ein weißer und ein schwarzer Mann zu sehen, die vor einer Betonmauer streiten. In der Mauer sind Einschusslöcher, davor liegen leere Patronenhülsen.

Allmählich beruhigen sich die Männer. Mit herumliegenden Farbsprühdosen verbinden sie die Einschusslöcher zu den Umrissen einer Friedenstaube.

Papst verurteilt ungerechte Ressourcenverteilung

Papst Franziskus hat zudem die weltweite Not trotz vorhandener Ressourcen beklagt. Viele lebten "in skandalösem Elend", obwohl es genug für alle gebe, sagte er bei seiner Generalaudienz am Mittwoch im Vatikan. Gemäß der katholischen Soziallehre seien die Güter der Welt für die gesamte Menschheit bestimmt. Auch das biblische Gebot "Du sollst nicht stehlen" verlange im Kern, Besitz in rechter Weise zu nutzen und den Ertrag mit anderen zu teilen.

Eigentum bedeute Verantwortung; "was ich wirklich besitze, ist das, was ich schenken kann", sagte der Papst. Der Besitz von Gütern sei "eine Chance, sie kreativ zu mehren und großzügig zu verwenden", so Franziskus. "Wir leben nicht, um zu besitzen, sondern um zu lieben."

Der Papst verurteilte erneut die Vernichtung von Lebensmitteln aus marktpolitischen Gründen. Nötig seien eine weitsichtige Produktion und eine solidarische Haltung, die für eine gerechte Verteilung der Nahrungsmittel sorge. Der Mensch müsse Güter, die er rechtmäßig besitze, nicht nur als persönliches Eigentum, sondern auch als Gemeingut ansehen, das anderen von Nutzen sein könne, betonte Franziskus.

(KNA)

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