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Papst Franziskus begrüßt bei seinem Besuch von Piazza Armerina ein Mädchen
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16.09.2018

Papst an die Jugend: Träumt groß, dann hört ihr auch Gott! Runter von der Couch!

Papst Franziskus hat Jugendliche auf Sizilien dazu aufgerufen, ihr Leben in die Hand zu nehmen, statt "auf dem Sofa sitzen zu bleiben". Das sagte er bei einem Jugendtreffen in Palermo zum Abschluss eines eintägigen Besuches auf Sizilien.

Zum Abschluss seiner Tagesreise nach Sizilien hat Papst Franziskus junge Menschen aufgefordert, in Bewegung zu bleiben, auf andere zuzugehen, zu suchen und sich zu engagieren. Nur so könnten sie Gott begegnen und die Welt gestalten, antwortete er auf die entsprechende Frage eines Jugendlichen. "Habt keine Angst, dabei das Gesicht zu verlieren", so der Papst an mehrere zehntausend meist junge Zuhörer auf der Piazza Politeama von Palermo. "Träumt groß!", rief er den Jugendlichen zu, "dann vernehmt ihr auch Gottes Worte".

Suchen, träumen, dienen

"Die Zukunft liegt in euren Händen", so Franziskus an die Menge, die ihn wiederholt mit Applaus und Sprechchören unterbrach. Um Gott zu begegnen, sollten junge Menschen Couch, Schminkspiegel, das eigene Zimmer verlassen, das Handy beiseite legen und ihren Teil zum Leben beitragen, anderen Menschen begegnen und ihnen dienen. "Sich auf den Weg machen, suchen, träumen und dienen", gab Franziskus der Jugend als Losung mit. Dabei dürften sie keine Angst haben, sich die Hände schmutzig zu machen.

Auf die Frage, wie wichtig Menschenwürde und Gastfreundschaft für einen Christen seien, erinnerte der Papst daran, dass Sizilien eine lange Geschichte der Begegnung habe. Die Kultur der Insel, die Dialekte dort seien das Ergebnis jahrhundertelanger Begegnungen, so der Papst. "Der Andere, seine Würde, das Entgegenkommen, die Solidarität sind für uns keine schönen Konzepte für wohlerzogene Leute, sondern entscheidende Merkmale des Christen", so der Papst.

"Morgenröte der Hoffnung"

Gefragt nach den Perspektiven junger Menschen, bezeichnete Franziskus die Jugend als "Morgenröte der Hoffnung". Dazu müsse man jeden Morgen aber «mit einem jungen Herzen aufstehen, hoffnungsvoll, gegen das Gefühl, sich alt vorzukommen, und sich nicht der Logik des Unvermeidlichen hingeben". "Nein zum Fatalismus, zu Verzweiflung und Ja zur christlichen Hoffnung!", rief der Papst sichtlich erregt.

Junge Menschen sollten zwar die Alten anhören, sich aber nicht den Mund verbieten lassen von jenen, die sie zum Schweigen bringen wollten. In seinem Schlussgebet, das der Papst am Ende frei sprach, bat er «um Gottes Segen für die Saat der Unruhe», die in den Herzen junger Menschen ruhe, unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit.

(KNA)

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