Archivbild: Papst Franziskus und chilenische Bischöfe
Archivbild: Papst Franziskus im Gespräch mit chilenischen Bischöfen

07.08.2018

Papst lobt Chiles Bischöfe für jüngste Schritte gegen Missbrauch "Realistisch und konkret"

Die chilenischen Bischöfe hatten sich in der vergangen Woche beraten, wie Sie im Skandal umd sexuellen Missbrauch weiter vorgehen. Nun kommt für diesen Aktionismus Lob von höchster Stelle.

Papst Franziskus hat die Chilenische Bischofskonferenz für ihre jüngsten Schritte im Missbrauchsskandal gelobt. Die Beschlüsse der Bischöfe seien "realistisch und konkret", lobte der Papst in einem handschriftlichen Brief an den Konferenzvorsitzenden Bischof Santiago Silva. Er äußerte sich gewiss, dass die Entscheidungen für den ganzen Prozess von Nutzen seien, heißt es in dem Schreiben, das die Bischofskonferenz am Montag veröffentlichte.

Die chilenischen Bischöfe hatten bei einer Sondervollversammlung vergangene Woche ihr weiteres Vorgehen im Skandal um sexuellen Missbrauch Minderjähriger beraten und sich auf mehrere Punkte verständigt. Dazu gehört die Verpflichtung für jeden Bistumsleiter, mit der Staatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten. Die Ermittlungen zu sexuellen Vergehen sollen künftig öffentlich gemacht werden.

Entschädigung der Opfer und Einbindung von Laien in kirchliche Institutionen

Zudem vereinbarten die Bischöfe weitergehende Befugnisse für die nationale kirchliche Missbrauchskommission, für die sie auch eine neue Leiterin ernannten. Andere Beschlüsse betrafen eine Entschädigung der Opfer, persönlichen Kontakt mit Betroffenen sowie eine Einbindung von Laien in kirchliche Institutionen.

Papst Franziskus hatte vor dem Hintergrund des Skandals Ende Mai in einem Brief einen durchgreifenden Neuanfang in Chiles Kirche verlangt. In dem Schreiben warf er den Bischöfen vor, eine "Kultur des Missbrauchs" und ein "System der Vertuschung" gefördert zu haben.

(KNA)

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