Vorstellung von "Amoris laetitia"
Vorstellung von "Amoris laetitia"

06.12.2017

Kirchenrechtler ruft Papstkritiker zum Gehorsam auf "Ihr habt schlichtweg zu schweigen"

Während der Papst unter den Gläubigen immer beliebter wird, gibt es im Vatikan auch Kritiker, die seine Amtsführung und theologische Kompetenz infragestellen. So auch das Papstschreiben. Der Kirchenrechtler Thomas Schüller fordert von den Kritkern zu schweigen.

Der Münsteraner Kirchenrechtler Thomas Schüller ruft Kritiker des Papstschreibens "Amoris laetitia" zu Gehorsam auf. Mit drei Texten im Amtsblatt des Apostolischen Stuhls, den "Acta Apostolicae Sedis" (AAS), habe Franziskus den Umgang mit wiederverheirateten Geschiedenen jetzt mit lehramtlicher Autorität geregelt, sagte er am Mittwoch dem Onlineportals "Kirche+Leben" aus Münster. Danach könnten diese Personen unter bestimmten Voraussetzungen auch die Kommunion empfangen. Sollten Kritiker dennoch anderer Meinung sein, hätten sie nun "schlichtweg zu schweigen".

Laut Schüller ist es jetzt die Pflicht der Kritiker, "dem Papst bedingungslos zu gehorchen und jedwede öffentliche Äußerungen zu unterlassen, die den Eindruck erwecken könnten, dass sie eine andere Sicht der Dinge haben". Die Pflicht zum Gehorsam habe zudem jeder einzelne Gläubige. Franziskus habe "jetzt endgültig geklärt, was 99 Prozent der Katholiken ja ohnehin schon verstanden haben", so Schüller. "Amoris laetitia" wurde von Papst Franziskus im April 2016 nach zwei Bischofssynoden zu den Themen Ehe und Familie veröffentlicht.

Daraufhin hatten vier Kardinäle in einem Brief "Zweifel" hinsichtlich einer möglichen Kommunionzulassung von wiederverheirateten Geschiedenen vorgetragen, darunter der frühere und inzwischen verstorbene Kölner Erzbischof Joachim Meisner. Im September hatten anfänglich rund 60 Einzelpersonen eine Internetkampagne gestartet, in der sie den Papst der Häresie bezichtigen und zur Klarstellung auffordern.

(KNA)

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