Blick vom Mond auf die Erde
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Bad in der Menge nach der Generalaudienz
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Symbolbild: Katastrophe
Symbolbild: Katastrophe

11.10.2017

Papst mahnt zu Umweltschutz und Wahrung der Natur Für das gemeinsame Haus Erde

Es liegt ihm am Herzen: Der Papst hat im Vorfeld des Welttages für die Verhinderung von Naturkatastrophen, der an diesem Freitag begangen wird, die Menschen dazu aufgerufen, Verantwortung für die Wahrung der Schöpfung zu übernehmen.

Einen "von Herzen kommenden" Appell für die Bewahrung der Schöpfung hat Papst Franziskus im Rahmen seiner Generalaudienz abgesetzt. Anlässlich des Welttages für die Verhinderung von Naturkatastrophen, der an diesem Freitag begangen wird, hat Papst Franziskus die Menschen aufgefordert, dem Umweltschutz und der Sorge um die Natur einen größeren Stellenwert einzuräumen.

"Ich ermutige deshalb die Institutionen und diejenigen, die eine öffentliche und soziale Verantwortung tragen, immer mehr eine Kultur zu fördern, die zum Ziel hat, die Menschen vor Risiken und Naturkatastrophen zu schützen. Mögen die konkreten Handlungen, die auf das Studium und die Verteidigung des gemeinsamen Hauses gerichtet sind, nach und nach die Gefahren für die verwundbarsten Völker verringern."

Papst ruft zu Rosenkranzgebet für den Weltfrieden auf

Auf den kommenden Freitag, so erinnerte der Papst, falle auch der 100. Jahrestag der letzten Marienerscheinungen von Fatima. Er lade deshalb all ein, insbesondere im Monat Oktober den Rosenkranz für den Weltfrieden zu beten. Besonders im Rosenkranzmonat Oktober gelte es, dieses Gebet dem Frieden der Welt zu widmen, sagte er am Mittwoch zum Abschluss seiner Generalaudienz im Vatikan.

Am 13. Oktober 1917 gab es in dem portugiesischen Ort Fatima die letzte von mehreren Marienerscheinungen an drei Hirtenkinder. In diesem Jubiläumsjahr hat die katholische Kirche der Erscheinungen besonders gedacht. Im Mai reiste der Papst persönlich nach Fatima.

Papst: Wahre Christen riskieren etwas im Einsatz für das Gute       

"Nichts im Glauben der Christen ist so sicher wie diese 'Verabredung', das Wiedersehen mit Christus." Diese Überzeugung formulierte Papst Franziskus am Mittwoch und stellte sie in den Mittelpunkt seiner Generalaudienz auf dem Petersplatz. "Wie wird es sein, dieses Wiedersehen - wie eine freudige, herzliche Umarmung?", fragte er die Zuhörer und bat sie, sich dieses Ereignis vorzustellen.

In dieser Zuversicht und dieser Hoffnung könnten und sollten Christen leben wie wachsame Diener, die auf ihren Herrn warteten. Das entsprechende Gleichnis aus dem Lukasevangelium war die Bibellesung, auf die der Papst sich in seiner Katechese bezog. "Diese Welt erwartet unsere Verantwortung, und wir übernehmen sie ganz und mit Liebe", sagte der Papst.

Der wahre Christ riskiere etwas...

Die Hoffnung auf das Wiedersehen mit Christus dürfe daher nicht dazu verführen, die Hände in den Schoß zu legen. "Es gibt keinen Friedensstifter, der nicht am Ende einen Kompromiss eingeht zwischen seinem persönlichen Frieden und dem Einsatz für die Probleme anderer", sagte der Papst. Der wahre Christ riskiere etwas im Einsatz für das Gute, das Jesus ihm als Schatz anvertraut habe. Daher bestehe das Leben eines Christen, der auf die Wiederkunft Christi warte, nicht aus Langeweile, sondern allenfalls aus Geduld, so der Papst.

Erleichtert werde diese Geduld durch die Hoffnung, dass auch die schwierigen und harten Momente im Leben am Ende in Christus erlöst würden. "Und Gott enttäuscht nicht", betonte Franziskus. Zum Abschluss seiner Ansprache begrüßte der Papst unter den deutschsprachigen Besuchern eigens die Teilnehmer einer Informationswoche der Päpstlichen Schweizergarde, die sich derzeit im Vatikan aufhalten.

(rv, KNA)

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