Papst Franziskus
Papst Franziskus

23.08.2017

Papst ruft zum Gebet für Erdbebenopfer auf Franziskus spendet Trost

Papst Franziskus hat den Opfern des Erdbebens auf der italienischen Insel Ischia seine geistliche Nähe versichert. "Beten wir für die Toten, die Verletzten, ihre Angehörigen und für alle Menschen, die ihre Häuser verloren haben", so der Papst.

Franziskus sprach an diesem Mittwoch bei der Generalaudienz im Vatikan. Zuvor hatte er in seiner Ansprache dazu aufgerufen, sich auch von negativen Nachrichten und Ereignissen nicht entmutigen zu lassen.

Christen wüssten, dass sie die Zukunft zwar nicht in ihrer Hand hätten, so der Papst; "aber wir wissen, dass Jesus Christus die größte Gnade des Lebens ist". Gott erwarte alle Menschen, um sie am Ende ihres Lebens zu umarmen, und begleite sie auch zuvor schon auf ihrem Weg und tröste sie.

Am Montagabend hatte ein Erdbeben der Stärke 4,0 die italienische Insel Ischia erschüttert. Zwei Frauen kamen ums Leben; eine von ihnen wurde von einer einstürzenden Kirchenmauer getroffen. Mehr als 40 Menschen wurden verletzt. Laut italienischen Medienberichten verloren rund 2.600 Menschen in der Region um Casamicciola ihr Heim. Viele Touristen verließen die Insel.

Christen wissen, dass Tod und Hass nie siegen

Papst Franziskus hat Christen ferner zu Mut auch trotz negativer Nachrichten aufgerufen. Leider gehörten zum Leben auch Kriege wie etwa im Kongo, Attentate wie das von Barcelona und "Flüchtlinge, die schreckliche Fahrten antreten und mehrfach ausgenutzt" würden, so Franziskus. "Wir glauben und wir wissen aber, dass Tod und Hass nicht die letzten Worte sind".

Christsein heiße, immer hoffnungsvoll den Blick auf den Horizont zu richten, so Franziskus. Ein Christ wisse, dass das Reich Gottes weiter wachse, auch wenn es Zwietracht und Probleme gebe. "Am Ende wird das Böse besiegt werden", sagte der Papst.

Jeder solle sich fragen, ob er ein "Frühlingsmensch" sei, der auf die Blüte warte und die "Sonne, die Gott ist" - oder ein "Herbstmensch", der immer mit düsterem Blick nach unten schaue. Franziskus mahnte seine Zuhörer, sich nicht in Sehnsüchten einzulullen, Vergangenem nachzuhängen oder zu klagen. Gott habe die Menschen geschaffen, "weil er uns glücklich sehen will".

Franziskus trifft kleinen Papst

Am Rande der Generalaudienz ist Papst Franziskus noch seinem gut 75 Jahre jüngeren Ebenbild begegnet. Beim Bad in der Menge vor der Generalaudienz entdeckte er einen Knaben im Papstkostüm. Lachend ließ er sich den Dreikäsehoch über die Sicherheitsbarriere reichen, herzte ihn, klopfte ihm für ein Erinnerungsfoto kollegial auf die Schultern und gab ihn nach einem päpstlichen Segen seiner Mutter zurück; diese küsste ihm dankbar die Hand.

(KNA)

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