Papst Franziskus - Angelus-Gebet
Papst Franziskus - Angelus-Gebet

13.08.2017

Angelusgebet in Rom "Glaube an Jesus ist Garantie gegen Schiffbruch"

Wer auf Kartenleser und Horoskope zu vertraue, sei dem "Untergang" nahe, hat Papst Franziskus am Sonntag in Rom gemahnt.  Stattdessen gelte es, sich an Gottes Wort zu halten und ihm zu vertrauen.

Beim traditionellen Angelusgebet auf dem Petersplatz hat Papst Franziskus am Sonntag die Gläubigen aufgefordert, sich an das Wort Gottes zu klammern. Ausgangspunkt für die Worte des Papstes war das tagesaktuelle Evangelium, in dem Jesus während eines Sturms auf dem Wasser läuft.

"Diese Erzählung ist reich an Symbolik und lässt uns über unseren Glauben nachdenken", sagte Papst Franziskus. Dies gelte für den Glauben des Einzelnen, genauso wie für die kirchliche Gemeinschaft.

"Das Boot ist das Leben eines jeden von uns, aber es ist auch das Leben der Kirche; der Gegenwind stellt die Schwierigkeiten und Prüfungen dar. Der Ausruf des Petrus: 'Herr, befiehl, dass ich auf dem Wasser zu Dir komme' und sein Schrei: 'Herr, rette mich!' ähneln sehr unserem Wunsch, die Nähe des Herrn zu spüren, aber auch der Angst und der Verzweiflung, die die härtesten Momente unseres Lebens und unserer Gemeinschaften begleiten, die von innerer Zerbrechlichkeit und von äußeren Schwierigkeiten gezeichnet sind", betonte der Papst.

Angst haben ist normal

So wie Petrus, der nicht auf das sichere Wort Jesu vertraut, sondern Angst bekommen hatte, könne es jedem ergehen, mahnte Franziskus. "Wenn man sich nicht an das Wort des Herrn klammert, sondern Horoskope und Kartenleser konsultiert, dann beginnt man, unterzugehen."

Ein Leben ohne Sorgen und "ohne Gegenwind" könne Jesus dem Menschen nicht versprechen. Aber: "Der Glaube gibt uns die Sicherheit einer Präsenz, die uns antreibt, die existentiellen Stürme zu überwinden, die Sicherheit einer Hand, die uns packt um uns dabei zu helfen, die Schwierigkeiten zu überwinden, indem sie uns den Weg weist, auch wenn es dunkel ist. Der Glaube ist also nicht ein Fluchtweg vor den Problemen des Lebens, sondern unterstützt auf dem Weg und gibt ihm einen Sinn."

Das Bild des Bootes beschreibt die Kirche

Papst Franziskus befand zudem das Bild des Bootes als eine gelungene Metapher für die Wirklichkeit der Kirche als Ganze durch die Zeiten. Denn auch die Kirche müsse so manchen Gegenwind und Sturm ertragen. Was die Kirche vor ihrem Untergang aber rette, seien nicht der Mut und die Fähigkeiten seiner Besatzung, so der Papst.

"Die Garantie gegen den Schiffbruch ist der Glaube an Jesus und an sein Wort. Auf diesem Boot sind wir in Sicherheit, ungeachtet unserer Jämmerlichkeiten und unserer Schwäche, besonders wenn wir uns auf die Knie begeben und den Herrn anbeten, wie die Jünger."

(rv)

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