Papst Franziskus nutzt ein Tablet
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Simon Lochbrunner SJ
Simon Lochbrunner SJ
Click To Pray – die Gebets-App des Papstes
Click To Pray – die Gebets-App des Papstes

02.05.2017

Neue Gebets-App des Papstes Click To Pray

Mit einem neuen Angebot startet das weltweite Gebetsnetzwerk des Papstes im Mai in die moderne Welt der mobilen Kommunikation: "Click To Pray", also mit einem Klick zum Gebet, heißt die offizielle Gebets-App des Papstes.

Damit lädt das von Jesuiten geleitete Gebetsapostolat Millionen von Menschen auf der ganzen Welt dazu ein, für die monatlichen Gebetsanliegen des Papstes zu beten. Der Papst hat neben seiner monatlichen Videoansprache ("Das Video vom Papst") ein weiteres ditigales Mittel gewählt, um sein Gebetsnetzwerk im Alltag zu unterstützen. Weil jeder Tag anders ist, will die App 365 Tage im Jahr eine Hilfestellung bieten, um täglich Gottes Ruf ins Leben neu zu entdecken.

Kostenloser Service

"'Click To Pray' ist ein Service, den Menschen mit ihrem Smartphone (Android) oder iPhone kostenlos nutzen können. Dazu müssen sie sich diese App lediglich auf ihren mobilen Geräten installieren. Das Angebot kann übrigens auch ganz klassisch über die Internetseite genutzt werden: www.clicktopray.org", erklärt Simon Lochbrunner SJ, der seit Herbst 2016 die Leitung der deutschen Sektion des päpstlichen Gebetsnetzwerks übernommen hat.

Dreimal täglich bekommen die Nutzer einen Gebetsimpuls von ein bis drei Sätzen auf ihr mobiles Gerät. Die kurze Besinnung will dabei helfen, Gott inmitten des Alltags wieder neu in den Blick zu bekommen. Die Vorlagen werden von einem Team bei La Machi (Barcelona) in Zusammenarbeit mit Frédéric Fornos SJ (Rom), dem Internationalen Direktor des Weltweiten Gebetsnetzwerks des Papstes, erarbeitet. Für die deutsche Redaktion ist Simon Lochbrunner verantwortlich. Das Gebetsanliegen des Papstes für den Monat Mai beinhaltet die Bitte, dass Christen in Afrika durch Versöhnung zum Frieden beitragen.

Eigene Gebete formulieren

"Click To Pray" eröffnet zugleich die Möglichkeit, selbst aktiv zu werden: Wer ein kostenloses Profil anlegt, kann im "Gebetsraum" seine eigenen Gebete formulieren, die zusammen mit einem Foto oder Bildmotiv von jedem eingesehen werden können, der auf "Click To Pray" registriert ist. Wer das Gebetsanliegen unterstützen möchte, kann als registrierter Benutzer das Gebt anklicken (also "liken") und/oder kommentieren. Es ist also wie eine Art Facebook für Gebet.

Finanziert wird das Gebetsapostolat aus Mitteln des Ordens. Für die neue Gebets-App konnte die Deutsche Bischofskonferenz für eine Anschubfinanzierung gewonnen werden. In Zukunft müssen jedoch weitere Quellen gefunden werden. Die laufenden Kosten pro Jahr liegen bei etwas unter 12.000 Euro.

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