Franziskus in der Menge in Philadelphia
Franziskus in der Menge in Philadelphia
Gottesdienstteilnehmer in Philadelphia
Gottesdienstteilnehmer in Philadelphia

05.04.2017

Teenager gesteht Anschlagsplan auf Franziskus Beim Besuch in Philadelphia

Ein 17 Jahre alter Mann aus New Jersey hat gestanden, einen Mordanschlag beim USA-Besuch im Jahr 2015 auf Papst Franziskus geplant zu haben. Das teilte das Justizministerium der Vereinigten Staaten mit. Der Komplott wurde im Vorfeld vereitelt.

Im September 2015 war Papst Franziskus zu Besuch in Philadelphia. Hunderttausende Gläubige feierten die Abschlussmesse mit Papst Franziskus beim Weltfamilientreffen 2015 in Philadelphia. Es verlief alles friedlich. Jetzt wurde allerdings bekannt, dass zu diesem Besuch ein Anschlag auf den Papst geplant wurde.

Der 17-jährige Santos C. aus New Jersey hat laut Mitteilung des Justizministerium der Vereinigten Staaten zugegeben, bei diesem Besuch einen Anschlag auf den Papst vorbereitet zu haben. Dieses Vorhaben entwickelte der 17-Jährige bereits einen Monat vorher - vom 30. Juni bis zum 30. August 2015.

Statt Heckenschütze engagierte er einen FBI-Ermittler

In der Mitteilung heißt es zudem der "Inhalt des Komplotts sei gewesen, einen Heckenschützen zu benutzen, um während der Papstmesse auf den Heiligen Vater zu schießen und verschiedene Sprengkörper in der Umgebung zu platzieren."

Der Jugendliche habe jemanden engagiert, "von dem er dachte, es sei ein Heckenschütze. In Wahrheit handelte es sich dabei jedoch um einen verdeckten Ermittler des FBI". Dadurch wurde der Anschlag zwei Wochen vor dem Weltfamilientreffen verhindert.

Es drohen 15 Jahre Haft und eine Geldstrafe

Dem Täter drohen bis zu 15 Jahren Gefängnis und eine Geldstrafe in Höhe von 250.000 Dollar. Es wurde kein Datum für die Verurteilung festgelegt.

Die Nachrichtenagentur AFP meldete, dass der junge Mann offenbar ein Sympathisant des Islamischen Staats (IS) ist. Unklar sei, ob er direkten Kontakt mit IS-Mitgliedern gehabt habe.

Häufiger bedroht

Der Heilige Vater steht immer wieder im Fokus von Attentätern: Am 13. Mai 1981 feuerte Mehmet Ali Ağca auf dem Petersplatz in Rom auf das Fahrzeug von Papst Johannes Paul II., der diesen Anschlag nur knapp überlebte. Im März 2010 sollen radikale Islamisten mit Verbindungen zu al-Qaida einen Übergriff auf den damals amtierenden Papst Benedikt XVI. geplant haben.

(DR)

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