Papst Franziskus
Papst Franziskus

04.04.2017

Papst fordert von OSZE mehr Anstrengungen gegen Menschenhandel Das beschämende Gesicht der modernen Menschheit

In einer Botschaft an die derzeit in Wien tagende Konferenz der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) zu diesem Thema rief er die Mitgliedstaaten auf, alles zu tun, um "Millionen von Kindern und Erwachsenen zu retten".

Dazu müssten rechtliche und soziale Anstrengungen besser koordiniert werden, heißt es in dem Schreiben, aus dem die Wiener Presseagentur Kathpress am Dienstag zitiert.

Menschenhandel ausrotten

Handel mit Menschen sei eine schlimme Form der Sklaverei und eine abscheuliche Plage, so Franziskus. Besonders dramatisch sei es, wenn Kinder betroffen seien. Er hoffe auf einen Beitrag der OSZE, um dieses "schreckliche Verbrechen" abzustellen. Die am Montag in Wien eröffnete Konferenz sei ein Zeichen für die Entschlossenheit der OSZE, den Menschenhandel auszurotten, der einer der "beschämendsten Makel auf dem Gesicht der modernen Menschheit" sei.

Maßnahmen bisher unzureichend

Die Botschaft wurde durch den Migrationsbeauftragten des Papstes, den kanadischen Jesuiten Michael Czerny, verlesen, der für den Vatikan an der Konferenz teilnimmt. Er verwies in seiner Rede auf die Sorge des Vatikan über die bisher unzureichenden Maßnahmen gegen Menschenhandel. So müssten etwa der Vorbeugung, dem Schutz der Opfer und der Verfolgung der Täter mehr Aufmerksamkeit gewidmet werden. Dabei sei eine enge Zusammenarbeit der Institutionen, religiösen Organisationen und Medien nötig, so Czerny.

(KNA)

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